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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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Von den Schleußen in Fluͤſſen. 37

I dFeaſchen welchen die Raͤume mit wohl geſchlagener Thon⸗Erde ausgefüͤllet werden.Al, ehe, was die Flügel und den Vorboden der Schleuße anlanget, wie auch dieldwwelche dabey angeleget werden muß, und üͤberlaſſe ſolches der Beurtheilung

üeteurs, welche hieruͤber die Artikel 322. und 362. nachleſen koͤnnen. aToe 0 1 f f Nbn 55. Ju dem vorher beſchriebenen Zimmerwerke bekommen die Grundpfaͤhle eine Dimenſionen derWinz 5 bis 12 Fuß, nach Beſchaffenheit des Erdbodens, und eine Dicke von 70 fiterſtcke a nhal; deerterte; die Spundpfahle eine Länge von g bis 9 Fuß, und eine Dicke von belſelben Schlangebalken 5 Querbalken werden 10 und 12 Zoll ins Gevierte dick gemacht, und die Laͤn⸗ 50 und 5 und 15 Zoll; die Staͤnder an den Schleußen⸗Waͤnden 1x bis 12 Fuß hoch,d 75 1 Zoll ins Gevierte dick, ausgenommen die zwey, welche 20 Fuß hoch ſind,e 14 Zoll ins Gevierte ſtark gemacht werden muͤſſen; die vorn vor den Staͤn-

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ſigken Querbalken und die Ankerhoͤlzer werden 10 und 12 Zoll ins Gevierte0 Gan

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re Grundpfahle o und 9 Zoll; die Leiſtenſtucke oder Kronhoͤlzer an denlanden bekommen eine Dicke von 10 und 14 Zoll; die unterſten Bohlen2 J hen⸗Bodens, und die innere und aͤußere Verkleidung der Schleußen⸗Waͤnde,10 Tann oll, und die oberſten nur 12 Zoll dick ſeyn; und endlich die kleinen Balkenf Wwüſſen hölle, womit die Schleuße verſchloſſen wird, 8 und 10 Zoll im Gevierte,n fein behobelt werden. f ö

fo dle hinzu 1.) daß alle Zapfen, an Stellen, die außer dem Waſſer ſind, mita ageln, und unter dem 1 mit guten hoͤlzernen Naͤgeln in die Zapfenloͤcherdagen werden muͤſſen. 2.) Daß die Laͤngebalken unter den Staͤndern an den9 ing Ge änden durch eingeſenkte eiſerne Naͤgel, ohngefaͤhr 10 Zoll lang und einenſtgetheſ ebierte dick, an die Querbalken angeſchlagen werden muͤſſen. 3.) Daß dasdaten eines jeden Ankerholzes mit eben dergleichen Naͤgeln an den zuhinterſt liegen-fn„und eben ſo auch deſſen Vordertheil an die vor den Staͤndern befeſtigten

. 0 che chlagen werden muß, und ſolches noch vielmehr, wenn man ohngefaͤhr 40

1 ere eiſerne Anker anleget. Dieſe ganze Arbeit wird ſo betrieben, wie es in

3. und falgenden Artikeln ausführlich beſchrieben worden iſt. a

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a Ich muß dabey die Anmerkung machen„daß wenn man, anſtatt eine ſol⸗ Tafel XI..eh e mit kleinen Balken zu ſchließen, es bequemer faͤnde, ſich eines durch za⸗ Fig. 2. 4. und 7.a dach d bewegten Schutzbretes C zu bedienen, dergleichen man in der 2 und 5kn 0 Vorder⸗Seite und im Profil ſieht, man ihm vor jenen den Vorzug ge⸗ Schließung d kerweil cenderlich wenn das Schutzbret nur 5 bis 6 Fuß hohes Waſſer aufzuhalten Schleuße, anſtattgeſchwinder und wenigſtens eben ſo leicht zu dirigiren iſt. der kleinen Balken,, fc auen ger blabenden plag auf dicker Kl. Kupfertafd mice undealte laſen gente KungOde/ nen leer bleibenden Platz auf dieſer upfertafel nicht ungenützt laſſen darüber.dae t ich die 4 Figur zugeſetzt. Es ſtellet dieſelbe eine beſondere Weiſe, ein bhne ei aufzuheben, vor„von welchem ich vorausſetze, daß es zu einer, unter dem

eines f 5 ger ber es Fluſſes angelegten Waſſerleitung gehoͤre, durch welche die benachbartenund wasser werden. Weil es nicht dienlich waͤre, daß jedermann dieſes Schutzbret

0 wache üehen koͤnnte, ſo muͤſſen, um allen verdrießlichen Zufällen vorzubauen, nurCie haͤn ber das Werk geſegz ſind, beſagtes Schutzbret aufziehen konnen: zu die-c bille iet man es an eine Schraube, deren Mutter E F einem horizontalen Rade A Bend dat, welches Rad Handhaben hat, damit man es um die Brille CD drehenb, date iſes Rad ſteht 4 Fuß über der Flache des Dammes. Will man nun,ant map usbret zugezogen bleiben ſoll, ſo nimmt man das Rad weg und verwahret0 5 an ſich deſſen nur, wann es noͤthig iſt, bedienen koͤnne.N 000. 8. a a„de Da ich jetzo von der Weiſe, Holzwerk zu Dirigirung des Waſſers anzuwen⸗ WBau einer boͤlger-Jai ſuer du gebe ich hier die Beſchreibung von einer Art Waſſerleitung,(Bule genannt,) nen Waſſerleitung,. uch el uch einen Damm gemacht wird, theils um Land unter Waſſer zu ſetzen, 1 9en And 0. aſvaſſertge Jegend auszutrocknen, oder ein duͤrres Stück Lau des zu bewaf⸗ e 8f Wpiſen, ich dieſe Waſſerleitung nach einem ziemlich großen Maaßſtabe habe auf⸗ unter Waſſer zu ſe-ien pf almit ihre Theile beſſer unterſchieden werden koͤnnten: ſo hat ſie ſich auf zen, oder 200 eineu don, w ertafel nicht ganz vorſtellen laſſen; ſie wird aber nichts deſto weniger zu ver⸗ 1 Lanesendem, was un ich ſage, daß der Eingang des Waſſers, welchen ich zur Linken anneh⸗ Tafel XIII.10 eſſen Ausgange gehoͤret, in allen Stuͤcken vollig aͤhnlich f. Fig. I. und z.

des muß Erde in derjenigen Tiefe, welche die Hoͤhe des Fluth⸗Bettes AB be-

Fweyt, ausgehoben worden, ſetzet man 8 Zoll ins Gevierte ſtarke Grundpfaͤhleten Theils, Zehnte Ausgabe. K D

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