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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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ſchiffbar gewerden koͤnenman ſie da, wo ſie

Folgen, welche davon unzertrennlich ſind, frey bleiben. dee ba ö g anWie die Flüſſe 1066. Es iſt nicht gnug, daß man die Muͤndung der Flüͤſſe/ 1 6 malmacht Stellen„ welche einer Erhaltung beduͤrfen, in Verbeſſerungs⸗ Stande 199 wachea hat auch darauf zu ſehen, ob man nicht die Schiffahrt auf ihnen Waſſers 915enkſpringen, ſo viel kann, wenn man ſie in der Gegend ihres Urſprunges ſo weit als u ihren 1moͤglich, ruͤckwaͤrts dazu vorhanden iſt, verlaͤngert. So koͤnnte, z. E. die Seine, welche weiter 0

verlaͤngert. i

Project des Herrn 1067. Damit die vorgeſchlagenen Canale fuͤr die groͤßteban, die Sch fahrt den Fluͤſſen in Frankreich gehen, geraum gnug fen, nimmt e desauf den Flüſſen in daß man dieſen Canalen 9 Toiſen Breite, an der Oberſtache dFrankreich mehr in Toiſen am Boden, und eine Tiefe von 6 Fuß geben werde? d wenn ſoAufnahme zu brin, 7 Cubic⸗Toiſen Austiefung auf jegliche Laͤngen⸗Toiſe N woldec Hein

gen. auf einen mittlern Preis ſetzet, welchen man mit 2500 Toiſe ung der Der her er

fang nur zu Bray, Nogent und Pont nimmt, 20 Meillen!

die Mittel und Wege, den Handel im Innern des Koͤnigreic edeſſen N

42 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Drittes Capitel 5

bis bey der St. Trophimus⸗Kirche, durch den kuͤrzſten Weg, welches 10 ohlgefaͤhr 5 Meilen(lieues) betraͤgt, hinauf gehe: ſeine Breite muß aun de 10 wills“

gefaͤhr 5 Toiſen, und die Tiefe 7 Fuß unter dem niedrigſten W n Wilhalten wil)

haben, welches ſie durch die Muͤndung des Havens zu Bouc unter iz es 10

Damit die Schiffe, es moͤge das Waſſer in dieſem Fluſſe ſo hoch/ 5ſtehen, aus dem Cangle in die Rhone, 00 aus 5 1 1755 N 90 könge eewird, bey der gedachten St. Trophimus⸗Kirche, ein Schleußen⸗ FallSchleußen(Artikel 1051. und 1052.) erfordert werden. 1ng mingen ſilng

Es giebt wenige Pioſecte von dieſer Art, bey deren Ausfühn ehen ſaaßSchwierigkeit, und von deren Gebrauche mehrere Vortheile vorher zu ſicben 90Weil dieſer Canal, zur Zeit, wann das Meer am niedrigſten ſteht/ ö

hohes Waſſer bekommt, ſo kann es dem Canale niemals daran maugeg aus dagkein kothiges Waſſer aus der Rhone bekoͤmmt, noch auch mit ande mit ihMeere angehaͤufet wird, immaßen dieſes nicht geradezu Communſcation andundat, ſo kann kein Bodenſatz darein kommen; und well er mit der ſebſgen ſchlammeder Rhone nicht den mindeſten Zuſammenhang hat, ſo wird er von len

ang nut(lieues) immer ugrück, bis bey Chatillon verlaͤngert werden; nicht zwar als mußte mi dern 1rem Laufe nachgehen, dem es an vielen Stellen am Boden fehlet/ die St demußte zur Seite einen Canal mit Schleußen⸗ Fallen anlegen, wodun erdenfahrt zu jeder Zeit unfehlbar, und beſſer als auf dem Fluſſe ſeloſt 16 Canal deweil es frey ſtuͤnde, nur ſo vieles Waſſer, als noͤthig waͤre/ ie ſi in

zulaſſen. Und weil man bey allen anderen Fluͤſſen in Frankreich 155 d zeigechen Umſtaͤnden befinden, eben daſſelbe Huͤlfsmittel ergreifen kanten an/ Auchfolgende, von dem Herrn Marſchall de Vauban, porgeſchlag ght 5 welche 0

dieſelben in kurzer Zeit ſchiffbar zu machen; und es ſind ſolche

in allen europaͤiſchen Staaten angewandt werden koͤnnen. 1 gel

5 derObwohl der Herr Marſchall de Vauban der groͤßte Ingenieuk Plate en 90 gel

bet, war: ſo begnuͤgte er ſich doch nicht, die Befeſtigungskunſt 17 1

ſerer Vollkommenheit zu bringen, noch auch neue Methoden,zu beſchüͤtzen auszuſinnen: ſein Eifer fuͤr das gemeine Beſte, nem noalles, was dazu beytragen konnte, ergreifen ließ, hatte ihn zu einStaatsmann, als Ingenieur gemacht. Seine Ausſichten gienge mehr 5 fen

bringen, wie man aus folgender Probe ſehen wird, welche mir ird ſind/Herren Duͤpuͤis⸗ Vauban, die eines ſo beruͤhmten Namens ſehr W 5

getheilet haben. auf

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1det man was das Ausheben des Canales und die Auffüh doppel dlejegliche Meile(lieue) Weges koſten kann: dieſe Summe f den Oc mum die Mauerey, das Zimmerwerk und die Eiſenbeſchlaͤge 3 den Eiger 1 muß,Schleußenfaͤllen, Waſſerleitungen, Brücken ꝛc., wie auch, wa ahlet weroſten 15des Landes, das ihnen entzogen wird, zur Schadloshaltung 15 dieſe Un daß mamit in Rechnung zu bringen. Geſetzt nun, es beliefen ſi 0 yſchlag. Unkerthizſammen auf Too, O00 Livres: ſo thut Herr de Vauban den wpohnelde ſich 10die Hebung dieſer Summe auf alle in der Naͤhe des Fluſſes ind welch, Melt

nen, die ſich den Canal am meiſten zu Nutz machen koͤnnen/

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