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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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32 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Siebentes Capite 1 12 e e 5 5— 5 3 ite N 0die äußere Boͤſchung aber nur Fuß auf Fuß: die Bermen bekommen eine Bre 0 8neun Fuß, und eine Boͤſchung von 90 Fuß auf jeglichen Fuß. Aland nigen„Breite der Neben⸗Graͤben, darinnen richte man ſich nach der mehrern oder wenf-

Erde, welche man brauchet.abe man del eh, im

Bevor man die Erde zu Aufführung der Daͤmme anwendet, ge aſen/ Ki 9türlichen Erdboden bis auf feſten Grund aus, und nehme daraus allen Ra Eide mu, 0tzer, Geſtraͤuche und alles, was die Verbindung der neu aufzuſchuͤt 1d ſchſah 1der natürlichen hindern koͤnnte: dieſe ausgegrabene Erde ſchuͤtte man auf deer ſchlah 10ſie mit der Stampfe(Jungfer) auf jegliche r Fuß hohe Schicht; alle Erdl b Gebl*man ſorgfaͤltigſt klein; und den aus der Oberflache des Canals und der Nebe f 0gehobenen Raſen lege man auf die aͤußere Boͤſchung der Daͤmme.. 0Methode um zu 1120. Weil der Erdboden, durch welchen der Canal geht, nicht aber N. weten, Seiten. horizontal ſteht: ſo iſts nothwendig, daß man, nach der Lange des1 hin, einen Neben⸗ Graben mache, welcher den Hügeln entgegen 1 ale och at0

e den Ablauf des Waſſers zu erleichtern, ſo daß ſolches weder dem 10 10tität Waſſers, wel- dortigen Gegend Beſchwerung verurſache. Dieſen Neben⸗ Graben ſtecket Bam 0 90anal Erſah zn wit dem Damme ab, und er muß von deſſen aͤußerſtem Fuße durch eine 1 duch, 0gen hierüber. hrun⸗ geſondert ſeyn, welche ſo breit ſeyn muß, daß nicht das Waſſer im aa dae e

gen kann. Um allen uͤblen Zufaͤllen vorzubauen, richte man die Raͤumlichkel el f

ben⸗Gräben nach der Erſtreckung und Staͤrke der Abſchüßigkeit desjenigen abe 0Landes ein, von welchem ſie bey Platzregen Waſſer bekommen, ſo da ma 0017den Ueberfluß und die Geſchwindigkeit derer allda ſchnell zuſammenlaufen 15 beg Nſehe. Dieſes zu beurtheilen, wird dienlich ſeyn folgendes anzumerken. hban ließ 14 Jahre nach einander bey der Titadelle zu Lille Hofs) ach hefe ge le

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Fig. 2. 3. und 5. welcher mehr als 7 Fuß tief iſt, ſo arbeite man eine Flaͤche iin e/.

grabe den Canal darinnen aus, nebſt dem Wege zum Ziehen de Fahren zu e e

Was man zu thun. g 2 8 b„Landſeite hoben e

hat, wenn der Canal man an jeglicher Seite drey Toiſen breit anleget, und nach der 0 ausge! 5/ 0 10

durch einen Ort, der abſchußig machet; gleichwie man ſolches auch an den Daͤmmen und de wil ö

9 85 iſt als 0 5 Erde thun muß, welche zur Rechten und Linken angeleget und eben 0iefe, gehen muß. daß keine fremden Waſſer in den Canal laufen koͤnnen. g 0 0 ü

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Erde viel 0 3% ef ges ch,7 7„ 9

um zu wiſſen, welche Menge Waſſers ſowohl mittelmaͤßige als Weſehen Voges d

drächten; da man dann erfuhr, daß nach Endigung der erſteren ſechs 18 10 n geh 0hohes Waſſer gefallen war; daß aber die letzteren funfzehn bis ſiebenzehn 10 dbl 0Waſſer brachten: folglich, wenn man das Mittel davon nimmt, kann ire ie che fU nien(d. i. 1 Fuß) zum gemeinen Maaße annehmen; welches dann auf nun%„„„6„ Quadrat- Toiſe Oberfläche dreh Cubic⸗Fuß Waſſers giebt. Nimmt aeſchung(o3 E zu Folge, einen Hügel an, wo die horizontale Grundflaͤche ſeiner Bo QualAbhanges) ſechzig Toiſen lang und eine Toiſe breit ſey, welches ſechd das Mc d.. Toiſen Oberflache betragt; und man multipliciret ſie mit drey: ſo giebt des N. i 100 180 Cubic⸗Fuß zur Quantitaͤt Waſſers, welche jegliche Längen Toſſe müßte cel, 0* Grabens in ſich nehmen muß, wenn dieſer die ganze Quantität faſſen nte: oheſolches wirklich geſchehen wuͤrde, wenn es nur ſehr langſam ablaufen koͤn 1 wege 0falls müßte die Flache ſeines Profils wenigſtens 30 Quadrat⸗ Fuß hal der Vhyß 1. nicht uͤberlaufen ſollte. Dieſem Exempel zu Folge richte man ſich/ wege welche pg.. und Tiefe der Neben⸗Graͤben nach der mehrern oder wenigern Leichtigkeid mal EWaſſer findet, durch die Waſſerleitungen und anderen Oeffnungen/ dem ſie a/angebracht hat, abzulaufen, damit nicht die Damme des Canals, in welche ſaont 10. naturlichen Ablauf hindern, Urſache zu Ueberſchwemmungen werden arden 00 lich für das Land, ſonderlich aber für die naͤchſten Wohnungen ſeyn 0 iman ſich ſorgfaͤltig in Acht nehmen muß. gh0 den“ u deN T 112 inige Thei l f ö ürlichen Erdbs 7 ea Tafel LII 1121. Wenn einige Theile des Canals durch einen natürliche reiche ud 0

Wenn der Canal durch einen Berg gefuͤhrt wird, wo dieſonſt ausgehoben werden muß: ſo grabe man erſt die Breite des

ſodann den Canal ſelbſt, und immer mit einer Boſchune e Fuß breiten oel ah

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0 Fuß, wenn es gewohnliche Erde iſt; auch ſtuffenweis mit 0 Toiſen o s1 ohngefaͤhr 15 Fuß hoch über einander; und die Erde ſchuͤtte man 5 c wle, 00 oberſten Rande ab, damit ſie nicht bey ſtarkem Regen in den Cana 1 enthalten 0 0erſieht dieſe Anlage aus den Figuren 2. 3. und§. der II. Cafe zurch einen 90 N

Profil, den Grund⸗ und Aufriß eines Stuͤckes Canals/ welches.