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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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uͤber den Zweyten Band, dieſes Zweyten Theils.

Noͤthige Vorſicht, damit nicht die Kriegsvoͤlker in den Winter„Quartieren, bomFeinde durch Ueberſchwemmungen verjaget oder gar erſaͤufet werden. Beyſpiel vomJahr 1585. wo ſolches der Spaniſchen Armee widerfuhr.⸗ Artikel 936

Anmerkung uͤber die Weiſe, wie die Gegend um einer Feſtung am Meere uͤberſchwemmtwerden kann.. ⸗. 8= 937

Von den Einschnitten oder Graben, Kricken genannt, welche man in ſolchen Ge-

5 genden machet, wo Ueberſchwemmungen angebracht werden koͤnnen. 938

Mapime uͤber die zu großen Ueberſchwemmungen beſtimmten Schleußen. 939

Daß es einem Belagerer ſehr ſchwer wird, wann man Ueberſchwemmungen machen

kann, ſeinen Quartieren Communication zu geben. f= 940

Wie eine belagerte Beſatzung ſich der Ueberſchwemmungen bedienen kann um entſetzetzu werden, oder auch dem Feinde heimlich zu entgehen, wenn er ſie nur zu Kriegs-gefangenen machen will. 5 ⸗.

Merkwürdige Retirade der Beſatzung zu Hagenau, in der Belagerung vom Jahr

2 +

W. es. 7 7. 1 8 942le bey Feſtungen, deren umliegende Gegend ſehr abſchuͤßig iſt, zum Schutze der 5

9 Feſtungen Ueberſchwemmungen zu machen ſind. f. 943pern iſt eine von den Flandriſchen Staͤdten, wo das Waſſer des Fluſſes Pper am* kuͤnſtlichſten angebracht worden iſt. 5.= 944Vortheile, welche die an Mündungen der Fluͤſſe liegenden Feſtungen haben. Beyſpiel

2 deſſen an Nieupoort.⸗..* 9435Auch die Lage am Zuſammenfluſſe zweyer Flüſſe iſt ſehr zutraͤglich. Beyſpiel deſſen 07 7*. 94

N Dendermonde. 2 5 -Diertellung der Stadt Bergen, bevor die Feſtung geſchleifet wurde. 942Die eberſchwemmungen zu Bergen entſtanden aus den Flüͤſſen Trouille und Haine.2 Erzaͤhlung deſſen, was die erſte für Wirkungen that.„

uf welcherley Weiſe man einen Fluß hoͤher, als ſein unterer Theil iſt, leiten kann;8 nach dem Beyſpiele deſſen, was man zu Bergen gethan hatte. 949Hoiletzung der Ueberſchwemmungen zu Bergen, an der Süͤder⸗ Seite.„ 950Auf welcherley Weiſe das Waſſer aus der Trouille in den Feſtungs⸗Graͤben eircu-., lierte. 5 5 5... 951Ge Ueberſchwemmung, welche eben derſelbe Fluß an der Weſt⸗ Seite machte. 952

ertzejlung des Waſſers aus der Haine, zu denen Ueberſchwemmungen, die ſich vom

Nan, Thore Nimy an, bis zum Thiergarten⸗ Thore erſtreckten.„Idlſetzung der andern Ueberſchwemmungen„welche eben derſelbe Fluß machte. 954

Vie eben dieſelben Ueberſchwemmungen auf eine andere Weiſe gemacht wurden, naͤm-ich, indem man, vermittelſt einer Reihe, wie Caſcaden angelegte Schleußen,

An den Fluß aufſchwellend machte. 1. ö 5 95merkung über die Wahl der Angriffe einer Feſtung, die nur zum Theil durch Ueber-Vorſchwemmungen gedeckt iſt.⸗. 5 956ortheile und Nachtheile für eine Fronte, deren benachbarte Fronten Ueberſchwem-mungen vor ſich haben.. 3 5 957

5 Dritter Kbſchnitt.Grundſatze uͤber die beſte Weiſe, Feſtungen durch das Spiel der8 Schleußen zu defendiren.

Gel„die eine Veſtung hat, wann ihre Graͤben trocken ſind, um die Aufßen-werke durch Minen wohl zu defendiren... Artikel 958chem Stücke die Waſſergraͤben auch ihr Gutes an ſich haben. Vortheil,Di, welchen man hat, daß man die Tete der Tranſchee uͤberſchwemmen kann. 959le zu einer guten Gegenwehr geſchickteſten Graͤben ſind diefenigen, welche zwar vonGusgetrocknet werden koͤnnen. Bedingungen, die dazu erfordert werden. 900Geundſag uͤber die Lage, welche Feſtungs⸗Graͤben in Plaͤtzen am Ocean eGe müſſen.„ 25.. 90zundſatz über die Lage der Baͤren und der Schleußen, die zum Schutze der Wien dienen. 2 5 8 5 952acht ſowohl durch die Menge der Feſtungswerke, als vielmehr durch einen rechtenBebrauch der Minen und des Waſſers, kann eine Feſtung lange Zeit defendiretwerden.: 5. ⸗ 3 93

Des Zweyten Theils, Zwoͤlfte Ausgabe. N Vorſtellung

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atur trocken ſind, dennoch, ſobald man will, mit Waſſer erfuͤllet, und wieder