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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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uͤber den Zweyten Band, dieſes Zweyten Theils.

Schwierigkeit, die wahre Geſchwindigkeit eines Fluſſes zu meſſen: ſie laͤßt ſich nichtwohl nach der Hberflaͤche beurtheilen, ſondern nach der mittlern Geſchwindigkeit,

35 die von der Wirkſamkeit des Waſſers herruͤhret. 7 Artikel 982

iſt ein Irkthum„wenn man glaubt, als ruͤhre die Geſchwindigkeit der Fluͤſſe nur

von der Abſchüßigkeit ihres Schlauches 8 weil die Wet des WaſſersGn allein dieſetbe verurſachen kann.

1

983e. aus 255 vornehmſten deren dieſes e egen 995984

7

Sweyter Kbſchnitt.Unterſuchung, was der Lauf der Fluͤſſe auf ihren Boden undihre Ufer wirket.

Weh 1 Urſachen welche 55 Se der Fluͤſſe determiniret ha-„ Artikel 985

8 Ercoeis 15 a weltherleh Weiſe das Wk del Eidbode uber welchen es fließt 258

.

dv e des We kann 5 fern nicht ſ0 viel unn als 25 Boden 55N. Schlauches.Die geraden Ufer p die Geſchwindigkett 15 Fluſſes nur nach 1 5 1 e e

dente haben; und deſſen 8 iſt e die Anie 2 We deſſen 15 8

ſchung bezeichnet. 5Dey Haupt ⸗ sachen bektünen den Kauf der Flüſſe: die Beſthaffenheit des Bo-D. 05 ſeine Abſchuͤßigkeit; und die Tiefe oder die Wirkſamkeit des Waſſers. 989nennen eee Fluͤſſe beriefen ſich 5 der Mitte ihrer A 215 als an ih-„ken Ufern 998Die hung d derer Wee 1 der Schlauch 955 Fluͤſſe erhöhet 1 75„90r Schlauch der regulaͤr dirigierten Fluͤſſe, deren Boden ſandig iſt, würd a

oder wie ein umgekehrtes Gewoͤlb ausgehoͤhlet. 755 ob chung der Urſachen, warum einige Flüſſe immer in ihrem Solange dachob ſie gleich hoch anlaufen, andere hingegen austreten. 2

geschieht zuweilen, daß die Theile eines Fluſſes, welche breiter ſind, at es poche

N O von ſich felber 1 weiden, 95 daß ſch ihr Waſſer ſelbtt die.

ranken ſetzet. 4

ae 0„denen digen gun amen fd. wech uber grobe 6

San fließen.

Auf welcher Weiſe die Steine„ welche 1 5 Suff formalen 5 awc von

Unter and und Schlamm verurſachen.. 9935

enen uber einen Koͤrper, welcher ſchief auf einer 1 5 Fläche gerieben

Die wird: woraus die Urſache der Kruͤmmen der Fluͤſſe hergeleitet wird. ⸗ 997

10 hiefen Richtungen des Ne Aa Fluſſes ſind 5 e 3 7 bDie die Ufer verfallen.

e verſchiedene Klebrigkeit des Schlauches 1 5 Fluſſes tragen 175 1 5 bey, daß

iſprulge Stellen abgengget werden, ſo daß hernach die Ufer verfalen.. 900Wal ung derer Sandbaͤnke, welche ſich zuweilen quer uͤber einen Fluß anſetzen. 1000un der Schlauch eines Flußes gegen das eine Ufer abſchüͤßiger als gegen das andereit, ſo iſt ſolches ſchon allein vermoͤgend, das Ufer zu d. obgleich*

Ein Fine auf dem Boden einerley Klebrigkeit hat. fRae in welchen andere Fluͤſſe läafen 7. bloß aus dieser Urſache ae

2 7 S

0 wicht es iſt„den Lauf eines Flußes genau en zu 17„ damit man im

en Stande ſey, die an ihm zu machenden Reparaturen wohl anzuordnen.„ oog

kachtung, warum manche depcrgturen an den Fluͤſſen von kurzer Dauer ſind. oog

welcher Urſache Daͤmme, welche mit Mauerwerke e.„bald her-

5 nach durch den Waſſerſtrom eingeriſſen werden. 1005

ald fahrt ſicherer, wenn man die Urſachen des Verfalles 55 Fluͤſſe 0 heben ſuchet,als wenn 0 die Wirkungen dieſer Urſachen mit Gewalt hindern will. 1000

N 2 Dritter