Band 
Erster Theil.
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- ZI

Verschiedene Stücke daraus wurden im Jahr 1758.von Bodmcrn ediert.

Ohne Zweifel kamen nach der Schleifuug vonHlayland im Jahr 1162. viele Einwohner dieserkunstreichen Stadt nach der Schweiß und besondersnach Zürich. Damals entstanden die zürcherschcnGewerbe; die Seide war erst im Jahr 114z ausGriechenland nach Sicilien gebracht worden. Schonim Jahr 1240 ward der Seidcnhandel von Zürichwieder nach Komo in der Lombardey verlegt, b)Dieses vermochte die Rachsucht der Pricstcrschaft,weil ungeachtet des päpstlichen Bannsirales dieZüricher dem kaiserlichen Hause von Hohcnstaufentreu blieben. Sonst findt man in den ältestenEtadtsatzungen Spuren von zürcherschcn GewerbenUnd von obrigkeitlicher Fürsorge für den Rreditderselben; auch waren die Zürcher zur Sicherungdes Handels mit den rheinischen Städten in Ver-bindung getreuen.

Durch die Gemeinschaft mit fremden Völkern,welche der Handel veranlaßt, schliefen sich die Na-tionalvorurtheile ab und durch das Interesse selbstwurden Aufklärung und freyere Denkart befördert.Die Stadt Zürich hatte den Muth, die ParteyFriedrichs II. gegen die dreyfache Rrone zu nch-'wen, und die Auoschliessung aus dem Schosseder Rirche zu dulden. Da die Priester und Mönchedas Cacrament nicht mehr mittheilen wollten ,wurden sie fortgejagt: die Minoriten allein blieben

b) S. Hottingers hecul. ti^ir. wie auch ten Richtbrie»

in der helret. Biblioth.