Band 
Erster Theil.
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Im Jahr 1257. während des Zwischenreiches wal-ten sie Graf Rudolf von Habsburg zu ihrem Se«schützer. Dieser bestätigte alle ihre Freyheiten, alser im Jahr 127z. unerwartet auf den kayserlichenThron gesetzt ward. Mit .dem Anwachse des Glü-ckes änderte er seine Gesinnungen; indem er denReichsstädten und Landern mit der einen Hand lieb-kosete, bemerkten sie nicht immer die Fesseln, dieer ihnen mit der andern Hand schmiedete. Ernahm dem Abt zu St. Gallen das Grüningeramtdurch List, und Jttmgen mit Gewalt weg. Unr zoc-o.Gulden kauft er von. dem Grafen von Kyburg sei-nen Anspruch auf Freyburg. Bey seinem burgun-dischcn Kncgeszuge im.Jahr 1281. forderte er dieHuldigung von den Städten Hageuan, Colmarund Bern; er eroberte die Städte Petkerlingen undMurten; er mischte sich schlauer Weise in dieStreitigkeiten der St.. Gallischen Abbtcy, und er-baute im Loggenburg die Stadt Schwarzenbach.Unter dem Vorwande, die Vertreibung der Judenaus Bern, als oberster Richter im Reiche ;n rächen,belagerte er diese Stadt im Jahr 1288; fruchtlosmußte er abziehn. Im Jahr 1291. machte der Todseinen weitaussehenden Entwürfen ein Ende.

Sein Nachfolger, Avolfvon Nastau, dem dergrössere Theil von Helvetien anhieng, übergab denZürcher« in ihrem Bezirke den Slutbann und be-stätigte den waldstädten ihre Freyheiten. ImJahr 1298. verlor er in einer Feldfchlacht das Leben.Nunmehr bemeistcrte sich obigen Rudolfs Sohn,Albert, des Thrones. Dieser war bemüht, mitGewalt durchzusetzen,, was der Vater mit List am