z8 ---
ncm Namen, und zwar nicht als Naystrs, son-dern als Herzogs von Oesterreich, in dcn Aald-stadten dcn vluldaim behaupten. Auf ihr- Ein-wendungen gab <r ihnen nunmehr eigne Reichs-vögte, dcn Ritter Geßler und Pelegrin von Lan-dcnberg; o) als sie mit Liebkosungen nichts aus-richteten , so erlaubten sie sich jede Gewaltthat.Ohne einigen Dorwand ließ der Vogt E-rndmdergin Unterwalden dem Heinrich von Melchlhal dieStiere von dem Pfluge wegnehmen. „ Will er,) sein Feldgut bestellen, ließ er ihm sagen, so mag
er sich selbst in den Pflug spannen!» — Der Sohndes Heinrichs von Melchthal, Arnold, widersetz-te sich dem Gerichtsknccht und schlug ihm einenFinger cntzwey. Sogleich rettete er sich durch dieFlucht; da der Vater ihn nicht entdecken konnte,so ward er von dem Vogte nicht nur seines mei-sten Vermögens, sondern selbst seiner Augen be-raubt. — In gleichem Jahre izo6. begegnete dieGeschichte der schönen Vaumgarlcn von Aszcken,unweit dem Kloster Engelberg: Für wolftn-schicßcn, Landcnbcrgs Statthalter, bereitete sie einBad zu. Wollusttrunken will er sie haschen. Keuschund schlau entwischt sie vor die Thüre und winktdem Manne vom Feld her; er eilt herbey und un-.tcr seinem Beile fallt der wiehernde Buhle. — InUry richtete Geßler auf dem Markte zu Mors ei-nen Pfahl auf, mit seinem Hute gekrönt. Wervorbeygieng, sollte dem Hute die gleiche Ehrerbie-tung, wie dem Vogte selber, beweisen. Zu diesem
o) Guilllmann V- H. -6.