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Werde. Um der neuen Verfassung desto mehr An-srhn zu geben, war Btun dafür besorgt, sie nichtnur von dem Dohmkapirel und von der Abtey inder Stadt, sondern auch selbst von Kayser Ludwigbestätigen zu lassen. Don den Kantons erhielt erdie Gewährleistung der neuen Zunftverfassung.Mit Leib und Blute wurde sie von den Züricherngegen die verjagten Aristocraten und den benachbartten Adel verfochten. Um die Niederlage seiner Va-sallen zu rächen, zog nunmehr der österreichischeAlbert seiner Truppen zusammen. Der ZürcherschcBürgermeister vrun gicng ihnen bewaffnet nachBaden entgegen. Unweit Baden vernahmen es dieZüricher bey Täitwül eine Stunde zuvor, ehe sieumzäunt werden sollten. In Geheim, (um seineskostbaren Lebens zu schonen,) entwich Orun mitseinem Bedienten auf Zürich. Sein Statthalter,Rudger Manch, und der Pannerhcrr Stucki ga-ben dem Kriegesvolk vor, daß er Hilfstruppen ho-le. Die erbeuteten Stritten trieben sie gegen denFeind hin, und brachten dadurch seine Reutcrey inVerwirrung. Ein von ferne anrückender, kleinerHilfstrupp der Zürcher machte den Feind irre, daßer aus Besorgniß eines vcrmeynten zahlreichen Uesberfalls davon floh.
Bald hernach sollten die IV. Waldstädte dorrGlarus aus bekriegt werden. Dem österreichischenUeberfall eilten die Eydgenosscn zuvor, und nah»men die Glarner, die ebenfalls über OesterreichsBedrückungen klagten, im Jahr 1Z52. in ihrenewigen Bund auf. Wenige Wochen hernach bela-gerten sie die Stadt Zug. Wahrend der Belage-