Band 
Erster Theil.
Seite
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rung dcr Stadt belustigte sich Herzog Albert zuRöiiigsfelden mit dcr Jagd. Die Bürger zu Zug,die um seinetwillen von den Eidgenossen verfolgtwurden, liessen bey ihm um Hilfe und Null) flehn,Dezem verhör unterhielt er sich mit Jägern undHunden; um sich von weiterm Zubringen zu be-freyn, wiest er sie von sich, mit dem höhnischenAnnnncn, sie sollten sich eben an die Eidgenossenergeben. Auch wurden sie von diesen in ihren Sundaufgenommen. Mit eben so viel Großmuth alsKlugheit wurden sie nicht als überwundene Fein-de, sondern als Freunde und Bruder behandelt.Aus Rache ward Zürich von den Oeftcrreichcrnnoch in gleichem Jahre zum zweytcnmal, und über-mal fruchtlos belagert. Auf auswärtige Vermitt-lung ward Friede gemacht; kraft dessen bliebenZug und Glaruo in dem cidgenößischen Kranze;«Oesterreich aber behielt seine besondern Einkünfteund Rechte. — Dem eidgenoßischen Bunde warWildenberg, dessen Stammhaus an der köre; lag,noch immer zuwider. Den Bürgern zu Zugthat er täglichen Verdruß an. rv) Bald jede schöneDirne, die bey seinem Schlosse vorüber nach dcrStadt gicng, hob er auf und schickte sie entehrtvon sich. Eine Tochter klagts ihrem Vater, Vondem Eifer eines Lueretius und Colatinus entflammt,begleitet dieser die Tochter. Als dcr Räuber ausdem Raubncste auf das schöne Kind, wie ein Geyerauf die Daube losgcht, überrascht ihn dcr Vater,schlägt ihn nieder, steckt seinen weggeschnittenen

Scheu-

v) S. Conr. Fücsslins Help. Srdbcschreib. Bi II, s. 14,