Band 
Erster Theil.
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fahrt und sie kamen über Zürich durch das Enga->din 6) Schon im Jahr i Z79-harte Kayser Wenzel dieZürcher von neuen Geleiten und Zöllen in demganzen Reiche befreyk; im Jahr 14c«. waren diekayserliedtn Einkünfte in diesen Gegenden so sehrheruntergeschmolzen, daß unter anderm wegen ihrrer Verringerung die Reichsvogtey in Zürich abge-schaftwurde. e) „Weil des Reichsvogtcy in Zürich,"sagt die kayserliche Urkunde von obigem Jahre, „an,> Zinsen vnd järlichcn Renten so swache vnd krank„ was, das sich ein Vogte damit nicht crneren mochte„ vnd desnahen oft in der Statt zu Zürch eines„ Vogtes Gebrechen gchn ist, so hat der Künig„ durch Trcuw und Dienst willen der Statt Zürich„ in vnd derselben Statt ze Zürich des Reichs Vog-„ tey mit jrer Zugchörungen gnedicklichen eingcgc-„ ben, also das sy so oft sy wollen einen Vogt„ kiesen vnd die Vogte,) von des Rychs wegen ha-„ ben, besitzen, gemessen, nutzen vnd bruchen soll„ vnd soll auch der chcgenanntc Vogt by jn in den„ Rat sitzen, so man über schädliche Lnt vnd über„ das Blut richten will. Ouch erlobcn wir dem„ Bürgermeister vnd dem Rathe ze Zürich, das st„ einem jegklichen Vogte, den sie kielen, von vnser„ vnd des Reichs wegen den Bann lyhen sollen,„ also daß derselbe Vogte über schädliche Lüt nach„ Erkanntniß des Mecrteils des Rats über das Blut„ richten möge. „ — Mit der Reichsvogtey erhieltdie Stadt verschiedne Gefällt, die ihr Finanzwesenvermehrten.

Ocster-

ä) Lkron. 8pir. IV. 2:. Tsbudi Lkron. Ik, s. r6,

«) S. Zürcher-Archiv Tr. VIII. B. III. No, 9,