Band 
Erster Theil.
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lothurn in Bündtniß; sie waren in die eydgenößi-schcn Angelegenheiten mit eingcflochtcn und bela-gerten uausenliurg. Dcr Adel hingegen war aufSeite Oesterreichs; Oesterreich rief den französi-schen Dauphin, nachhcrigcn König Ludwig Xl.zu Hilfe. Von Farensderg aus schickten die Eid-genossen den Basiern 1622. Mann, meistens ver-lier und Solothurner zum Beystände. Vor ihrerAnkunft waren 40200. Franzosen schon da. DieBae-ler sandten Boten an die 1620. Eidgenossensie sollten sich zurückziehn, der Feind wäre mit all-zugrosser Macht da. Die Befehlshaber hätten derWarnung gefolgt, die Gemeinen aber dürstetennach Blute; um desto eher den Feind zu erreichen,setzten sie durchs Wasser. Hier geschah die Schlachtbep Sr Iacop. Dcr Dauphin soll gegen dieEydgenossen 8022. Mann eingebüßt haben; unge-achtet des Sieges verlor er die Lust zu weiter»!Streite. Die 1622. Eidgenossen kämpften zehnStunden lang, bis sie erlagen. Ein Franzose, dertriumphierend über das erschlagene Heldcnheer hin-rttt, rief lachend: »Wir bqden in Rosen!,, VollErbitterung riß noch ein röchelnder Eydgenoß einenStein vom Boden und schleuderte ihn dem Pral-ler an die Stirne, daß er an seiner Seite dahinsank. — Die Nachricht von der Niederlage der Eyd-genossen wurde in Zürich früher bekannt als in demschweitzerschen Lager; plötzlich schlug man an allenGlocken, grossen und kleinen; man frohlockte undjauchzte; überall erschallte der Klang der Trompc»ten und Pauken. Die Belagerer fragten von denBollwerken: Ob die Zürcher in schöne Träume ver-