Band 
Erster Theil.
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gelautet. Sechszehn der dapferstcn Zürcher, diesich die Böcke nannten, gelobten einander in dieHände, daß sie ihr Leben gegen den Feind aufsSpiel setzen wollten; oftmals streiften sie in dasfeindliche Lager, raubten und brennten oder durch-schnidten dem Feinde die Zufuhr. Auf dem Zür-chersee krcutztcn Kriegsschiffe, der Bär der Schwer-tzer, die Gans und die Ente der Zürcher.

In einem Treffen, unweit der Stadt bey St. Ja-cob , widersetzte sich Stüßi bey der Sihldrückedem Feinde; ihn hielt er so lange zurück, bis erzwischen einer aufgehobenen Latte ins Wasser fielund — ungewiß, ob von dem Feinde oder vonseinen eigenen Leuten, — ermordt wurde. Ihmund dem Stadtschreiber Graf, Slabler genannt,schrieb man das ganze Unheil des Kriegs zu; eswar ein zürcherscher Söldner von Küßnach, der denCtadtschreiber in der Stadt selbst im Fluchtgedran-ge durchbohrte. In Zürich wurde dem Bürgermei-ster Stüsti auf dem Brunen bey Stüßis Hofstätteeine Ehreuiaulc errichtet. Der Feind hatte seineLeiche ausgeschnitten, das Her; herausgerissen undmit dem Fette des Verstorbnen die Stiefel be-schmiert. x) So groß war die Wuth der Sieger,daß sie (nach dem Zeugniß des Acneas Sylvius)aus den Leichen der überwundenen Stüle und Ti-sche aufthürmtcn und so beym triumphierenden Gast-mal den Erschlagenen das Her; aus dem Leibe ris-sen und es mit den Zahnen zerfleischten.

Die Baslcr standen damals mit Bern und So-

x) 2, Hinr. Hrkting. dletkock. lrgcmli kill. kelv. s. züo.