geliefert. Da der Ton seiner Erzählung ganzbesonders den Geschmack seines Zeitaltcrsr cha-rakterisiert , so liefern wir sie zum Beschlusse imAuszug: Sie hat die Aufschrift: l'rocellus suuwiuriuücoram omnipotente Leo incer Kobile-, L Ikuricenlescum Lnmplieibo8 ex itltem pAi-te. Diese Geschichteist dem römischen Könige Friedrich zugeeignet. VollGalle gegen die Eydgenvsscn, crzalt der Verfasser:Die Zürcher, die bey St. Jacob erschlagen wor-den, habe der Erzengel Michael ins Paradiese be-gleitet. Daselbst erwarteten sie ihre Bruder, welchezu Greifensee enthauptet worden. Hierauf führtesie Michael sämtlich zur Pforte des Himmels; Pe-trus ließ sie sogleich hineingehn; von dessen Nach-folger Clemens wurden sie zu den Schutzheiligender Stadt Zürich geführt. Clemens stellte sie Karlndem Grossen als dem Richter der zürcherischenDohmkirche vor; in zwischen ward den neuen Ga-sten ein herrliches Mal zubereitet. Tags hieraufwurden die Rechtsgelehrte des Himmels zusammen-berufen, um die Unschuld der neuen Ankömmlingezu beweisen; es erschien keiner als Magister Uvo;vergeblich hatte dieser mehrere Collegen im Himmelgesucht. Gegen die Eydgcnossen brachte er schwe-re Klagen vor. Hierauf vernahm der höchste Rich-ter (ohne Zweifel bedächtlich) das Gutachten eini-ger Papste. Diese baten für die Beklagten um Auf-schub. Azahel mußte sie vorfordern. Beym Aus-bleiben wurden sie in Contumatz verurtheilt. Jacobdem Erzvater war die Vollziehung des Spruchsaufgetragen. Dieser versicherte die Zürcher des her-anrückenden Entsatzes. Nun bereitete Jacob, der
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