Band 
Erster Theil.
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Apostel, den Feinden ein Golgatha; unweit Baselan der Birst weyhte er einen Ort zum blutigenTreffen und ließ ihn dreyßig Nachte nach einandervon Gespenstern besuchen; dann forderte der Erz-vater Kaystr Karin den Grossen auf , daß er sei-nen Enkel, den Dauphin, zum Entsatze der Zür-cher begeistere, u. s. iv. So weit der Auszug ausMallcolus zürchcrischer Jliadc! — Indem sich vorunserm Geiste die blutigen Auftritte dieses Kriegeserneuern, wi. ehrwürdig müßte uns nicht der Man»seyn, der den ersten Funken vor dem Ausbruchder Flamme gelöscht hatte? Und warum intereßiertdenn das Gemälde würklich geschehener Erschütte-rungen meistens weit mehr als das Spiel verbor-gener Triebräder, wodurch solche Erschütterungen,wie der Fcucrbrand durch den Stralableiter, gehin-dert werden? Ohne Zweifel weil man gewöhnlichlieber die Imagination mit Bildern, als den Ver-stand mit Ideen bereichert. —

XI.

Burgundischer Krieg.

In der zwoten Hälfte des XVten Jahrhunderts.

Eo sehr hatten sich die Kantons an kriegerischesLeben gewöhnt, daß es nur die kleinste Beleidi-gung brauchte, um sie in Harnisch zu jagen; auchzur Bestrafung fremder Beleidigungen ergriffen siegerne die Waffen.

Im Jahr 1448. hatten die Freyburger, die da-mals noch österrcichlsch waren, den Unwillen des