Band 
Erster Theil.
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schen Herzog Siegmund entrissen sie im Jahr 1460.das Thurgau; nicht nur überließ er ihnen hernachdiese Grafschaft im Jahr 1468; noch mußte er einegrosse Summe an die Kriegeskosien bezahlen —Zuletzt hatten sie die Kühnheit, den Zorn des furcht-baren Rarls, des Herzogs von Burgund, gegensich zulreitzen. Die Deranlaßung dieser schrecklichenFehde müssen wir von Ferne beleuchten.

Um den Kantons die Kriegeskosien bezahlen zukönnen , mußte der österreichische Herzog Sieg-mund, eine beträchtliche Geldsumme borgen. DieGeldsumme schoß ihm auf die verpfändeten Herr-schaften im Sundgäu, Elsaß und Brisgäu, Her-zog Rarl von Burgund vor. Nicht nur die ver-pfändeten Herrschaften, sondern auch die benach-barten Eydgenossen sahn sich von dem burgundi-schen Vogte, Peter von Hagenbach, übel miß-handelt. Dieser ließ es gescheh'n, daß Bernhardvon Eptingen zween Staatsbottcn von Bern undSolothurn plünderte. Diebold von Habsburg,Vogt zu Laufenburg, hatte inner den Gränzendes Sernergebietes das burgundische pannier auf-gepflanzt. Durch neue Bündtnisse mit den walli-fern und Lasiern unterstützten die Eydgenossemihr Anseh'n. Im Jahr 1447. kam der burgundi-sche Herzog selbst in das Elsaß. Durch Bottschaf-ter beschwerten sich bey ihm Lern, Freyburg undSolothurn über Hagenbachs gewaltsames Verfah-ren. Zu Thann wurden diese Bottschafter verhörtund ihren Dortrag thaten sie kniend. Ob sie ihmgleich nach Dijon nachzogen, würdigte er sie dochkeiner entscheidenden Antwort. Noch dreister wardF