Band 
Erster Theil.
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teteir Strassen zitternd die reisefertigen Retter; mit-ten in der stocksinstcrn Regcnnacht zieh» diese bisan die Saner-vn'icke. Hier, dem Feind in derNahe, laßt Waldmann die Frühmesse lesen. DasHeer verschlingt sein Morgenbrod, trinckt den St.Johannsseegen und rückt den Berg hinan in daseyd-genößische Lager. In demKriegesrath erhalt Wald-mann den Befehlhaberstab und wird vor dem Treffenmit andern Hauptleuten zum Ritter geschlagen. Dieganze beroasnctc Confödcration, sowol Eydgenos.sei, als L>e,r>rrcicher und Lothringer, betrug übergoe-20. Mann Fußvolk und 4000. Reuter. Hintereiner Wagenburg wollte man sich decken; der Nen-ner Retter von Zürich verhinderte es: „Wir Eyd-„ genossen, sprach er, „ sind gewohnt, „ dem Feinde„ unter die Augen zu treten.„ Mittlerweile Aarlkaum mehr einen Angriff vermuthete und schonzum voraus seine Jolanda mit der Herrschaft überBern belehnte, rief Hallwyl, der Hanptmann derbcrncrschen Vorhut: „An eben diesem Tage haben„ vor 1Z7. Jahren eure Vater den Staat vom Un-„ tergange gerettet. Kniet nieder l „ — Als sieauf den Knien beteten, öffnete sich das Rcgcngewölkund zeigte die Sonne. „ Wahrlich, „ fuhr derFeldherr fort, „ der Himmel zeigt sich uns günstig;

„ sieht auf, schlagt die Henker, die eure Brüdcr„ zu Granson erwürgten. Tapfer dran, ihr Jung-„ gesellen, damit eure Braute nicht diesen schnöden„ Walchen zu Theil werden.» Sie stellen sich inSchlachtordnung und schlagrn ein Heer von 60000.Durgundern; mit Leichen war die See bedeckt,und iwoo. blieben todt auf dem Schlachtfelde. —