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steht allein, und unerschrocken ordnete eine Besa-tzung nach Murtcn. Adrian von Bubenberg anihrer Spitze. Unlängst ward er von seiner unver-schuldeten Verbannung zurückberufen; unbedingtvertrauten sich die Mitbürger seiner Vaterlandsliebe.Von Anfang an hatte er vor leichtsinniger Krieges-unterncmmung gewannt; dadurch zog er sich Hastzu; seine Hasser hatten den Staat an den Randdes Abgrunds geworfen; nunmehr will er ihn ret-ten ; jede Privatleidcnschaft opfert er der gegenwär-tigen, allgemeinen Noth auf.
Rarl rückt an; von Baurcnwetbern wird sein1?orkrab verscheucht. Fünfzehnhundert Bcrner wer-den in Murten von 7002. Burgundern belagert.Den Muth der Erstem beseelte Bubcnbcrg mit derKraft seines Vorbilds. Beym Eyde gebot er den-jenigen niederzuhauen, dem ein zaghaftes Wortcntgehn würde, und ihn selbst zuerst, wofern er sei-ne Befehle durch sein Betragen entehre. Nach Bernschrieb er: daß man ohne gänzliche Gewißheit desErfolges ja nichts zu seinem Entsatze vornehmensollte. Der zürchcrische Hauptmann, Ivaldmann,bezähmt den Enthusiasmus der Bernerschcn Trup-pen ; ihre Verzweiflung wiegt er in Ruh ein; durch-aus will er nicht schlagen, bis auch seine Züricherwürden angelangt seyn. Endlich kommen diesemüd und hungcrig zu Bern an, wo Waldmannsie bange erwartet. Es war bey angehender Nacht.Nach kurzer Rast bläst er um zehn Uhr wieder zumAufbruch. Alle Bürger sind wache; die Greisenbeten in den Tempeln; das wehrlose Geschlechtder Weiber und Kinder bewirthet auf den beleuch-