Band 
Erster Theil.
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einen Triumphbogen, aufgethürmt aus den Kno-chen von Pferden und Hunden, welche den Bela-gerten zur Speise gedient hatten. In Trauerkleiderngieng Renat der Leiche des Herzogs entgegen, be-spritzte sie mit gcweyhtem Wasser, druckte die Handdes erschlagenen Feindes, indem er ausrief: „Hüb-„ scher Dctcr, Gott genade deiner Seele; uns hast„ du viel Leydcs gethan!,.

Fußfällig bat nunmehr das verwaiste Burgundum die Aufnahme in die helvetische Verbindung.Ueber die Friedensbcdingniße traten die Rantonsin Unterhandlung mit Frankreich. In Frankreichwurden die eydgenößischen Gesandten ziemlich ver-ächtlich bald vorwärts, bald rückwärts gewiesen.Ihr Verhör schob der König auf, bis er sich derFreygras,chaft völlig bemächtigt hatte. Unwilligertrug der feurige waldinann und der graue Rit-ter von Lubcnberg den unaufhörlichen Aufschub.Mit Vorwisscn seines Kantons ließ lctztrer alles imStich; verstolencr Weise zog er in Gestalt eines fah-renden Geigers nach Haufe. Bald hernach wurdendie andern Gesandten vor den König gelassen.Inner Monatsfrist wird ihr republikanischer Geistrein weggchaucht. Ihre Ausbeute waren Liebkosun-gen, Geschenke und Titel. Den Eydgenossen be-zahlte Ludwig XI in Zeit von sieben Jahren eineMillion Goldguldcn; unter seinen Geschenken wa-ren die ersten seidenen Kleider. Seit diesem Zeit-punct schien in Hclvctien die Pestscuche des Luxusden Schatten des erschlagnen Burgunders zu rächen.Burgund blieb in der Hand des französischen Mo-narchen. Ohne die siegreichen Waffen der Ranrons