Band 
Erster Theil.
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durch geheime Wege drangen die Franzosen überdie Alpen. Sogleich gaben sich ihnen die päpstli.chcn Hilfsvölker gefangen; viele von den Eydge.nossen selbst, unzufrieden über die schlechte Besoldung,verliessen Mayland, oder traten wol gar mit FranzI. in Vertrage gegen den mayländischen Herzog.Noch blieben nur die Truppen dreyer Rantonezurücke; diese jagte der Bischof von Sitten so sehrgegen die Französin in Harnisch, daß sie ganzallein mit Wuth das französische Rriegrsheer be-stürmten. Die Wegreisenden eilten zurück zum Bey-stand der Brüder. Die Verschanzungen bey Mari-gnan nebst dem Geschütze wurden erobert und derKönig selbst war in Gefahr. Die Nacht hinderteden Fortgang der helvetischen Waffen. Des folgendenTages vereinigte sich der venetianische Feldherr Al-viano mit dem französischen Heere. Dieser Um-stand zwang die Eydgenossen zum Abzug; die Feld-stücke luden sie auf die Schultern; die Verwunde-ten hatten sie in die Mitte genommen; in besterOrdnung retteten sie sich nach Mayland, mit sol-chem Erstaunen der Feinde, daß nicht einer es wag-te, sie zu verfolgen, u) Der Unterkönig vonNeapel und der päpstliche Feldherr, anstatt ver-mag des Vertrages den Eydgenossen zu Hilfe zukommen, blieben unthätig zurücke. Aus Unwillenhierüber verliessen nun letzter Italien und traten(Zürch allein ausgenommen,) mit Frankreich inunaufhörliche Verbindung, (im Jahr iziv.)Für einmal blieb Franz I. im Besitze von May-land. — Auch mit dem Rayser ward der Erb-v) Guicciardin und Jopius.