Band 
Erster Theil.
Seite
118
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H8 -

verein erneuert und mit Savoi ein Lündtnißgeschloffen.

Die Schuld von der erkalteten Freundschaftzwischen den Eidgenossen und dem Herzog vonMailand warf der Kardinal Schinner auf denBischof Gforzia von Lodi. Dieser beschuldigte je-nen , er habe von den wegen Eroberung Maylandsempfangenen 500020. Ducatcn 200000. für sich selbstauf die Seite geschlagen. Auf Anstiften des Kardi-nals wurde der Bischof zur Bestrafung dem Papstüberliefert. Der Haß gegen den Rardinal stieg inwallio aufs höchste; er begab sich zum Raiiernach Inspriigg. Diesen wollte er zur lviederero»benmg von Mailand bereden; auch die Eidgenos.sen suchte er zur Rache gegen Frankreich zu reihen;alles blieb fruchtlos. Nichts desto weniger ließsich Franz I. verlauten: die Feder dieses Kardinalssey fürchterlicher als viele Schweriner des Feindes.Nach langem Zureden erhielt er zu Zürich für denPapst -700. Mann. Unvermerkt gelangs ihm,etliche tausend Eydgcnosscn zu werben. Schlauer>-eise wollte er sich ihrer zur Perlreibung derFranzost» aus Mailand bedienen. Beym Eydewurde den Angeworbncn jede Feindseligkeit gegendie Franzosen verboten. Unter dem Kriegeshaufenentstand itzt Verwirrung. Die Scfchlohaber vonZürich erklärten sich: Wenn diese Zelten und alles,was darum ist, lauter Gold waren, so nahmenwir's nicht an, wofern wir dafür die geschworn«Drdonanj hintan setzen sollten. Bey diesem Ent-schlüsse blieben die Zuger und Zürcher. Die übri-gen Eidgenossen stießen zu dem päpstlich-kapserch