Band 
Erster Theil.
Seite
138
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,524. verehlichte sich Zwingst, und noch vorherhatten sich andere Priester verehlicht. i) Noch un-ter Bürgermeister Marx Nöuest ward vom gros-sen Rathe die Abschafung der Meß und der Bil-der genehmigt. So sehr diesem das Reformations-geschaft zuwider gewesen, so eifrig ward es vonseinem Sohn und Nachfolger, Wilhelm Röuest,unterstützt.

Durch Aufhebung der Rlöster wurden in Zü-rich nicht nur Bevölkerung und Runstfleiß beför-dert, auch wurde der vormahligen, vielköpfigtenRegierung mehr Uebereinstimmung, und damit zu-gleich mehr Energie und Ansehn gegeben. Grossen-theils auf Zwinglis Antreib geschah es, daß imJahr 1526. das Derbott fremde Pensionen undGeschenke zu nehmen, in Zürich zum Staatsge-setze gemacht worden. Je lebhafter der Reforma-tor von dem gegenseitigen Einfluß des innern undaussern, des leiblichen und geistlichen Zustandesüberzeugt war, desto weniger schrankte er sich aufdogmatischen Unterricht allein ein, desto wenigerglaubte er's ausser der Sphäre der Kanzel, vonZeit zu Zeit auch bürgerliche und wirthschaftli-che Unterweisung zu geben.

Auch in andere Gegenden der Schweig verbrei-tete sich, an den meisten Orten freylich nicht ohneblutige Gährung, Zwinglis freyere Denkart. Vonseinem eignen alten Lehrer, Wittenbach, ward siezu viel/ von Oecolampad zu Basel, von Hof-meister zu Gchafhausen, von Joachim vadianzu St. Gallen, von andern andcrstwo mit mehri) Zwinglis Opx. I. s. no.