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gen Vertrags war er den einen eben so sehr zuwider als den andern willkommen. Sowol vondem Chorherr Lonrad Hofinann als auch von demBischof zu Rostnitz ward er bey dem Donistiftein Zürich gefährlicher Neuerungen beschuldigt. Errechtfertigte sich in einer lateinischen Abhandlung,unter der Aufschrift: Hrckereles. li)
Aus Unwillen über seine Philippiken gegen diefremden Rriegesdienste uns Iahrgclder erklärtennun Mehrere, die sonst seiner Lehre günstig gewe-sen, selbige für kätzerischen Irrthum. — Verschie-dene theologische Gespräche, in welchen er siegte,beförderten die Abschafung dieses und jenes eilige-rissencn päpstlichen Mißbrauchcs. So wenig alsbisher die Drohungen, eben so wenig hielten nun-mehr die Liebkosungen des Papst Adrians Zwing-st von seiner Unternehmung -er Reformation ab.Diese Reformation zielte nicht weniger auf die Ver-besserung des Staats und der Sitten als der Rir-che und des Lehrbegriffs.
Im Jahr 152z. wurde mit Anerbietung sichernGeleites von Zürich aus ein Religionsgefpräch aus-geschrieben ; es erschienen bey 500. Priestern, nebsteiner Menge andrer Personen. Ueber die Meßkrä-mer und Bildervcrchrer triumphirte Zwingst mitseinem Freunde Leo Iudä. Der Jnnhalt des Ge-spräches erschien in öffentlichem Drucke. Von die-ser Zeit fieng man an, bey der Rindertaufe sichder deutschen Sprache zu bedienen; den Rloster-fraucn im Ocdenbach erlaubte man aus dem Klo-ster zu gehn und sich zu verheurakhen. Im Jahr1 >) S. pwinglis Oxx. 1. I. s. 1:4.