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Abgrund zum Himmel geschleudert, im Taumelzwischen Lichtengel und zwischen Geist der Finster-niß nicht immer zu unterscheiden im Stande war.-Zugleich mit dem päpstlichen Joche schüttel-ten die Wiedertäufer jedes noch so heilige und wol-thätige Band bürgerlicher Ordnung von sich. Schonim Jahr 152;. wurde mit diesen Schwärmern inZürich vor dem grossen Rathe eine Disputation an-gestellt. Allein der Geist der Schmärmerey bringtes mit sich, daß er, voll Zuversicht auf blindeEingebungen, keinen Dernunftgründen Gehör giebt.Je mehr diese Sectirer theils den Namen der re-formierten Kirche entehrten, theils mit den Verir-rungen des Geistes zugleich Ausschweifungen desLebens verbanden, desto mehr glaubte sich dieObrigkeit gegen sie zu strengern Maaßregelngenöthigt.
Im Jahr 1526. hatten die catholischen Rantonsein Religionsgespräch gegen die Neformirten zuBaden veranstaltet. Triumphierend entschlossen siesich zur Abhaltung des neuen Glaubens in ihremGebiete. Der Ungestüm, womit ihn hie und dadie Neubekehrten ausbreiteten, die regellose Bestür-mung der Bilder und Altäre glich an manchen Or-ten dem Aufruhr. Für und wider erschienen ver-schiedene , sehr oft höchst beleidigende Schriften;eben soviel Einfluß hatte die Feder als sonst dieSchatzkammer oder das Zeughaus; und die Federwar Ursache, daß sich die Schrverdtcr entblößten.Als sich die neue Lehre auch in den gemeinschaft.ltchen Herrschaften ausbreitete, befürchteten diecatholischen Kantons mit der Religion daselbst auch