Band 
Erster Theil.
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Stylest zur Verantwortung in Genfaus. Nach derZurückkchr sieng er (wahrend der Unter uchung desProzesses) unter Hand an, von einem Sündtnissemit K'.eyburg zu reden. Die Errichtung desselbenward durch wiederholte Gewaltsamkeiten des Herzogsvon Savoi beschleunigt. Nach langen Streitigkeitten kam es den 6. Hornung 1519. zu Stande.

Inzwischen that der Herzog Aarl III. alles mögtliehe zur Entkraftung desselben. Nach fruchtloserBemühung sammelte er in Geheim ein Kriegesheer.Um desto besser seine Absicht zu verbergen, unter-hielt er zu gleicher Zeit in der Eydgcnoßschaft einenGesandten, als suchte er immer noch Vermittlung. —Als Herolden schickte er den Chablais nach Genf.Dieser trat in die Rathsversammlung, ohne dasHaupt zu entblößen oder jemand zu grüßen. Mananerbot ihm einen Sitz bey den Cyndicks; nachdemer sich zum drittenmale geweigert hatte, nahmer nunmehr selbst Platz, aber nicht an dem ange-wiesenen Orte, sondern auf einer höhcrn Stelle;alsdcnn ficng er an: »Hier erschein' ich in dem Na-mcn des grosmachtigen, allgcsärchteten Herzogs,„ meines und euers Gebieters; Euch kömmts alsonicht zu, einen solchen sitzen zu heißen; er kann sei-„ nen Platz selbst Wahlen, und weit über Euch allen.„ Von meinem Stuhl herab also beseht ich euch im„ Namen des Fürsten, daß ihr ihm hier auf dem„ Rathhanse mit möglichster Pracht seine Wohnungbereitet; daß ihr für ihn und sein Ge olg, wel-„ ches, ohne die Reuterey, aus zehntausend Fuß-„ gängcrn besteht, hinreichende L.bensmittel an-,, schaft; denn er kömmt zum Gerichte!„