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die Bürger in der Stadt zu den Waffen Auf ein-mal erschallten drey fürchterliche Donnerfchlage;einer davon fuhr bey des Herzogs Lager hinunter;er war so außerordentlich, daß beyde Partheyen,tief erschüttert, ein grosses Unglück ahndeten.
Ein Abgeordneter von Frevburg gab den Gen-fer» zu vcrstehn, daß kein ander Mittel zur Erret-tung übrig bleibe als die Aufhebung d.s Frezbur-gerbundes. Da auch vorher die eydgenösiischeTagleistung in Zürich diesem Bunde wenig günstiggewesen, so entschlossen sich jtzo die Genfer zur Ab-sagung desselben Ihre SfNdics begaben sich mitden Abgeordneten von Freyburg in das Lager zudem Herzog; diesem erlaubten sie mit 500. Mannin Genf cinzuziehn , jedoch daß er niemand kranke.
Bonnivard, der Prior von St. Victor, wolltesich nicht auf das Wort des Herzogs verlassen; erflüchtete sich, ward aber unterwegs aufgehoben undvon dem Herzog zwey Jahre lang gefangengehalten.
In Genf selbst ließ der Herzog nicht nur die ;oo.Mann, sondern sein ganzes Heer beherbergen. DerGraf von Geneoois nahm den Wohnsitz auf demRathhause und bemcistcrte sich der Schlüssel zu denStadtthoren und zu dem Zcughause.
Auf dringendes Anhalten der Genfer, bewillig-ten ihnen die Freyburger eine einzige Fahne; ihrfolgte die muthvollste Jugend von Freyburg; allerOrten wo der Haufe durchzog, ward er verstärkt,und selbst von den eignen Unterthan-n des Her-zogs. Bey sechs bis siebentausend Mann stark ka-men sie in bester Ordnung ins Wattland; daselbst