Band 
Erster Theil.
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nahmen sie den savoischcn Gubcrnator de Lüllinsgefangen; dem Herzoge liessen sie sagen, daß siean diesem jede Unbill rächen werden, die er denGenfcrn zufügen würde. Ohne Widerstand be-mächtigten sie sich der Stadt LNorsee und schlugendaselbst ihr Lager auf. Der Herzog fieng an in ge-linden» Tone zu sprechen. Bey den Rantons bater um gütliche Vermittlung. In Genf versammelteer die gcsammte Lürgergenieinde und trug ihrzween Punkte» vor : Sie sollte auf das Burgrechtmit Freyburg Verzicht thun und den Aufbruch desKriegcslagcrs zu Morste befördern In äussersterNoth wurde ihm beydes bewilligt. In dem Lagerbefanden sich Abgesandte von Zürich, Der» undSoiothurn. Diese verlangten, daß jedes Heer,das stwoische sowol als das freyburgische , sich zu-rückziehen sollte. Die Freyburger willigten nichtein, bis ihnen an die Rriegesunkosten 8ooo. Gold-gulden , die eine Hälfte von den Genfern, die an-dere Hälfte von dem Herzoge zuerkennt wurden.Die eydgenötzischen Gestmdkcn kamen nach Genf-Den 2. April i;ry. wohnten sie daselbst, nebst densavoischcn Gesandten, der Vürgervcrsamlung bey.In ihrer Gegenwart that diese verzicht auf diefreyburgische Verbindung und bezablte die 4000.Goldgmdcn. Die andre Hälfte wurde von Savoyenniemals entrichtet; seither nämlich hatte eine eydge-nützliche Tagletstung in Zürich das Urtheil gesprochen,daß Freyburg mit der Hälfte mehr als genug be-zahlt sey. Die Kriegcshecre zogen nach Hause.

Noch lange blieb die Verkürzung der genferschenFreyheiten des Herzogs angelegenster Gesichtspunct.