Band 
Erster Theil.
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schlag; sogleich eilt' er an den Platz hin, wo dasStück aufgcpflan;t war; indem er durch den Hagfen durchdrang, stellte er sich vor die Mündungdes Stückes, und sagte zu den Umstehenden: Wennihr Bürgerblut vergessen wollt, so vergießt zuerstdas mcinigc! — Beschämt und gerührt zogen dieZeloten mit dem Geschütz ab, und durch friedlicheMittel wurde die Vereinigung der ungleichen Mei-nungen betrieben.

Um diese Zeit und schon vorher wurden, meistensunterZwing lis Vorsitz, mehrere Rirchenversamlun«gen, bald zu St. Gallen, bald zu Frauenseld,bald zu Stein, bald zu Kostnitz gehalten. Auch dieAngehörigen der St. gallischen Abtcy im Toggen-bürg Höften, sich in völlige Freyheit zu setzen. Hic-bey bezeigte sich Zwingst, als ihr Landsmann, aus-serordentlich geschäftig. Dieß erbitterte die V ca-tholischen Ranrons Auf einer Tagleistung ;n Ba-den im Jahr 15;!. schlugen sie den Zürchern undihren vundcsverwaudtcn das eydgeuößischc Rechtvor. Nach fruchtlos wiederholten Taglcistungen,verweigerten die Zürcher und vertier den katholi-schen Kantons die Zufuhr des Proviants. ZuDremgartrn hatten sich die Vermittler und Schied»richrer, auswärtige und einheimische, versammelt.Als sie nichts ausrichteten, so verkündigten den 9.Weinmonat 1551. die Rathostscheu ihr Kricgsma-nifest. Schon vorher plünderten bey 12c». dersel-ben in den gemeinschaftlichen Dogteyen. Zu Zugbefand sich ihr Hauptlager. — In Zürch war mansaumselig und schläferig. Mit dem Feldherrn, Ru-dolf Lavater drang Zwingst auf die Erregung ei-