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dcr Reformation. — Morgens drauf rückten die ssa«tholischen zahlreich, wolgerüstet ins Felde. — Indem zürchcrfchen Aricgesrathe wollten die einenden Feind erwarten, die andern sich zurückjiehn.Rudolf Gallmann aus dem Freyen Amte stampftemit dem Fuß, indem er schrie: »Da, da muß mein„ Kirchhof seyn; den Tag lasse mich Gott nimmer„ erleben, daß ich einen Tritt weiche!» Um ein Uhrfenrtcn die Kanonen gegen einander; die Zürcherwarfen sich auf den Boden, daß das Donnerge-Witter über ihren Häuptern wegflog. Dann erhobensie sich und thaten bey zwo Stunden lang heftigenWiderstand. Zu ihnen stiessen nun Hilfsvölker, je-doch in geringer Menge. — Indeß drangen bey zoo.Mann, die feurigsten unter dem katholischen Rrie-geslieere, mit Gewalt in die Züricher. Fataler> Weise waren diese eben damit beschäftigt, sich inzween verschiedene Haufen zu trennen. Einige be-gaben sich auf die Flucht. Dadurch vermehrte sichder Muth bey den Feinden. Einer von diesen mischtesich unter die Zürcher; indem er sich als den ihrigenstellte, munterte er sie betrüglich zur Flucht an.Das in Unordnung gebrachte und ermüdete Heerder Züricher ward bis in die Nacht hin vom trium-phierenden Feinde verfolgt. Alsdenn kehrte die feind-liche Armee auf die Walstat zurück, sielauf's Knie,dankte Gott, der heiligen Mutter Maria und demganzen Himmelsheere für den erfochtenen Triumph;zum Beschlusse ward auf dem Schlachtfclde dasUnser Vater und ein Ave Maria gebetet. — Itztward das verlassnc Lager der Zürcher geplündert,und noch viele von diesen wurden unter abschculi-