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cher Beschimpfung erschlagen. Die menschlichemunter den Latholicten wurden zum Mitleiden be-wogen ; sie nahmen die zurückgebliebenen Zürchergefangen, setzten sie zum Feuer, indem es in dieserNacht »„gemein kalt war; pflegten sie und warenmit Heilung ihrer Wunden beschäftigt. Unter denErschlagncn war auch Zwingst. Von Steinen zuBoden geworfen/ raste er sich auf; sank wieder nie-der ; erhob sich von neuem; auf den Knien rief er:den Leib können sie todten, doch nicht die Seele! —Dann siel er rücklings; mit gefallenen Handen undgen Himmel gerichtetem Auge fleht er zu Gott auf.Die Feinde anerboten ihm einen Beichtvater; mitHauptnickcn schlug er's aus. Voll Zorn über denhartuackigten Katzer, stach ihn nunmehr HauptmannJukinger von Nnterwald.n in den Hals und baldhernach gab Zwingst den Geist auf. Mit ihm theil-ten gleiches Schicksal von Geroldseck, Verwalterder Abtei) zu Einsiedcln; Conrad Schund, Com-mcuthur zu Küsnach; Johann Hallcr, Pfarrer zuBülach; Wolfgang Joner, Abt zu Kappel und and-re seiner gelehrten Freunde, die austin Schlachtfel-de als Märtyrer für Wahrheit und Vaterlandstarben.
Mit neuen Truppen rückten die Zürcher ins Feld;mit ihnen waren Hilfsvölkcr von Bern, Basel,Schafhaustn u. f. w. vereinigt. Allein es fehlte anRriegszucht. Das Heer ward theils zerstreut undzurückgejagt, theils am Zugcrbcrgc erschlagen. Nachdieser zwoten Nicdcrlag, sonderhcitlich bey entstan-dener, innerer Uneinigkeit, sahn sich die Zürcherzu einem zweyten Neiigionsvertrage verpflichtet,