Band 
Erster Theil.
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Büchern und seinem Bilde unter dem Galgen ver-brennen/ zwang seine Hausgenossen und Nachkom-men / öffentlich in der Kirche den Irrthümern desVerstorbnen zu fluchen.

Xll.

Lctztre Hälfte des xviten Jahrhunderts.

Bis zur Errichtung des borsmäifthcn Bunde»im Jahr i;86.

^ie Religionsspaltung in der Eydgenoßschast hat-te wenigstens die gute Würkung/ daß die Ranronsdesto sorgfältiger sich vor der Einwickelung in dieauswärtigen Religtonshändcl hüteten. — In dieStreitigkeiten zwischen dem Raisir und dem Rö.rüge in Frankreich mischten sich Zürich und verngar nicht; bey den meisten übrigen Rantons hatteder König mehr Einfluß als der Kayser; jener botihnen Sold an / dieser verlangte Steurcn gegen dieTürken. Zwischen beyden brach aufs neue der Kriegaus/ als Kayser Rarl V. seinen eignen Sohn/ Phi-lipp II. mit Mapland belehnte. In dem Feldzugevon« Jahr 154z. befanden sich 14000. Eidgenossenin französischem Dienste; in dem folgenden Jahretrugen sie das meiste zu dem Sieg der Franzosenvor Carignan bey. Der König sah sich au Geldeerschöpft/ der Kayser wurde durch den Anwuchsder protestantischen Parthey in Deutschland beun-ruhigt/ und so war beyden im Jahr 1545. mir demFrieden gedicnet. — Jtzt vereinigte sich im Jahr1546. Kayser Rarl V. mit Papst Paul III. zur Un-