Band 
Erster Theil.
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mit Steinen an die Mauer, um zu vernehmen, objemand da herum wachete. Eic hörcken niemand,setzten also die Leitern an und stiegen aufwärts.Acht derselben waren glücklich herüber gekommen;sachte wandelten sie durch die Strassen und fandenüberall mitternächtliche Stille verbreitet. Der Reihenach stiegen die übrigen gleichfalls hinauf; sie legrensich auf den Boden oder lehnten sich hart an dieHäuser. — Das Kriegcsheer rückete näher. DerAnführer, Lrünaultcu, wollte den Angriff bisgegen 4 Uhr verschieben: allein zwischen 2 und 4 Uhrwurden die Savoyer in dem Stadtgraben von ei,ner Cchildwachc auf dem Tbnrn der Münze entdeckt;die Wache brannte das Gewehr los. UngeachtetLrünaulicu sich verrathen sah , so hielt er sichgleichwol zum Angriff, und zwar an vier verschie-denen Orten, stark genug. Die neue Pforte warnur mit iz Mann besetzt; als der Feind auf sie los«gieng, schössen sie ihr Gewehr los und liefen zurük,um Lärmen zu machen. Einer von den Wächterneilte noch auf die Pforte hinauf und ließ den Schutz«gattcr herunter, so daß die Feinde den Thorbrcchcrnicht anschrauben konnten. Indeß erwachten dieBürger; jeder lief entweder zu seinem angewiesenenSammelplatz oder geradezu auf den Feind los.Schon erscholl es laut: Es lebe Spanien! Es lebeGavoyen! Die Stadt ist gewonnen' Mittlerweilebrannte ein Lüchsenmeistcr auf dem Bollwerk eingrobes Geschütz los, traf und zerschmetterte die Lei,ter. Das savoysche Heer auf dem Pleinpalais ver-meinte , dieser Klaps komme von der neuen Pforteher, die aufgesprengt worden; bey seiner Annähe,