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rung war es äusserst betroffen, die Pforte noch vcr-schlössen und sich aus gleichem Donncrgeschütze be-grüßt zu sehn. Die kleine Anzahl der Gavoyer,die schon in die Stadt hincingcdrungcn war, wurdevon allen Fenstern mit Flintenschüssen verfolgt, eil-te zurük gegen die Stadtmauer und stürzte hinunterDreyzehen blieben gefangen. Das grobe Geschützwurde gegen Plcinpalais losgebrannt, und der sa-voysche Heerführer, Albigni, fand sich genöthigtzum Abzüge blasen zu lassen.
Erst nach überstandner Gefahr erkannten die Bürgerdie Grösse derselben; sie ficngcn an, gegen ihre Syn-dies, besonders gegen Philipp Alondel, welchemdie Bewachung der Stadt anvertraut war, heftig zumurren. Blondei wußte sich für dießmal zu ent-schuldigen; nachher aber zeigte es sich, daß der Arg-wohn gegen ihn keineswegs unbegründet gewesen. —Nunmehr wurde scharfe Wache gehalten ; von Bernher kamen Hilfsvölkcr; die Defestigungswcrkcr wur-den verbessert; an denselben arbeiteten mit den Män-nern Weiber und Kinder.
Ends des Jahrs 1602. schickte der Herzog vonSavoyen den Grafen von Tournon nach Bern;dieser beschönigte, so gut er konnte, den GenferschcnUeberfall. — Anstatt aller Antwort, ließ der Rathihm verdeuten, daß er sich mit seinem Gefolge unge-säumt von Bern wegbegebe , widrigenfalls laufe erGefahr von dem erbitterten Volke beschimpft znwerden.
Auf einer reformierten Tayleistung zu Arauunterm 20. Jcnner idoz. wurde beschlossen: Es sol-len 400 Mann von Zürich, und 6so Mann von