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nier seinen nahen Verwandten, den Herzogen vonNemours , bewaffnet. Den fernern schien dieAusrüstung seiner Truppen verdächtig; seiner Freund-schaftsversicherungcn ungeachtet, setzten sie sich inkriegerische Gegcnverfassung; nicht weniger wach.sam waren die Befehlshaber in den benachbarten,französischen Provinzen Der Herzog von Ne-mours sah sich zu einem Vergleiche mit seinem Vet-ter, dem Herzog von Savoyen , genöthigt — Jelanger je mehr schonte dieser letztere die Rantons.Freylich hatte er im Jahre :6r6. die Raufmanns-güter der St. Galler in seinem Herzogtume in Ver-haft nehmen lassen; hiezu aber glaubte er sich durchden Abt von St- Gallen gereizt, welcher einigenmayländischen Werbern offenen paß durch seinLand gab; auf Vorstellung der Eidgenossen aber,daß hieran die Bürger von St Gallen keine Schuldhaben, ließ er sie sogleich des freien Handels, wiebisher, genießen.
Der Herzog von Savoyen lag in fürchterlichemWcttkampf mit Spanien; durch gedoppelte Der-lobniß hatte sich diese Krone mit Frankreich versöhnt;von Frankreich also, welches ohnehin in dem eignenEingewcyd wütete, durfte der Herzog wenig Bey-hilfe , eben so wenig von den furchtsamen FürstenItaliens oder von den katholischen Rantons, Spa-niens Freunden, erwarten; seine Bundesgenossen,die Penktianer, konnten ihn nicht mit Volke, nurmit Geld unterstützen. Bey solchen Umstanden, waskonnte ihm wichtiger seyn, als die Freundschaft derBerner? Feycrlich that er im Jahre 1617. für im«mer und ewig Verzicht auf das Wattland; dafür