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In diesem Zeitraum (im Jahre 1617.) sahen sichdie venetiancr von Spanien bedraut und schonwaren sie mit dem Erzherzog Ferdinand von Oe.ftcrrcich in Kriege verwickelt. Auf der einen Seitevon Oesterreich, auf der andern Seite von May-land, das damals den Spaniern gehörte, eng ein-gezwängt, konnten sie Hilfsvölker, z. B. von ihrenBundesgenossen, den Zürcher» und Lernern, nichtänderst als durch das Gebiet der pündtner erhal-ten; allein auch von dieser Seite sahn sie den Zu-gang gesperrt. Zur Eröfnung desselben strebten sienicht ohne grosse Unkosten nach einer Verbindungmit pündlen. Schon hatte» sie im Gotteehauo-Bunde fünf, und im obern Bunde die mchrcrnStimmen gewonnen. Aus allen Kräften widersetztesich dieser Verbindung der spanische Bonschafker,Alphons Lasati. Den Vündtnern anerbot er da-gegen eine sehr günstige , ewige Verbindung mitMayland. Gleichwie indessen der spanische Bott-schafter gegen die venetianische , so arbeitete derfranzösische Bottschafter gegen die mayländischeVerbindung. Endlich vereinigten sie sich , daß we-der die eine noch die andere weiter sollte in Vor-schlag gebracht werden. Auf ihr Anstiften zogen den25. April 1617. bey 5-> Mann Unter-Engadincr,unterwegs beträchtlich verstärkt, auf Chur zu. So-wol aus der Stadt selbst als auch aus der HerrschaftMcyenfeld ward ihr Haufen furchtbar vergrößert.Laut und aller Orten fluchten sie der veuctianischenVerbindung. Der obere Bund, der dieser Ver-bindung günstig war , versammelte sich und schickteum Hilfe nach Davos, woselbst unterm 5. Brachm.