Band 
Erster Theil.
Seite
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auch der zehcn Gerichten Bund zusammentrat.Durch den französischen Bottschafter aber ließ die-ser letztre sich zur Verwerfung der venelianischenBündniß bereden.

Rudolf planta warf sich zum Haupte der antuvenelianischen Parthey auf Durch Aufhetzungenbrachte ers dahin, daß die Engadiner alle auf Lkurzogen; in kurzer Zeit hatten sich daselbst alle Fahnendes Gotteohauobundes versammelt. Durch Abge-ordnete befahlen sie dem venelianischen Gesandten,der sich zu Thusis in Toinlaschen aufhielt, er sollan keine weitere Bündtniß gedenken und auf derStelle die Pündtnerschen Gränzen verlassen. Nacheinigem Zaudern und darauf erfolgten, schärftenBcdrauunqen fiüchtete sich der Gesandte auf vcnetia-Nischen Boden. Izt machte der zu Lhur versammel-te Gotteshausbund unterm 14. Jun. W17. folgen-de verkommniß: — Nach gehöriger Revision sol-len die einmal bcschwornen Bundcsbrieft und Gesetzegenau beobachtet, keinem Fürsten oder Herrn wederpaß noch Verhör gestattet, die Practicantcn zurRechenschaft gezogen und für die Zukunft die Geist-lichen beyder Religionen von den politischen Ver-sammlungen ausgeschlossen werden. — Das hieraufniedergesetzte Strafgericht verwog sich, unter demVorsitze des Bürgermeister Lucius B.li, nicht nureinzelne Personen, sondern auch ganze Gemeinden,wegen Begünstigung des venelianischen Bündtnisses,zu strafen. Nunmehr wollte es selbst den Bischofzu Chur, Iohaim Pflug, gerichtlich behandeln.Etliche von den Richtern, bischöfliche Lchnleute, wei-gerten sich, über ihren Lehnherrn zu richten; andere

rüste-