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Wonnen; gemeinschaftlich bestürmten sie Zorne«;;von da flüchtete sich das Haupt der spanischen Fa-ction , Rudolf planta, nebst seinen vornehmstenAnhängern nach Oesterreich. Durch das ganze Landhetzten die Valtasixr das Volk auf; einer von ihrenHaufen begab sich auf Sonders ; daselbst schleppt'er um Mitternacht den Erzpriester, Niclaus Rusca,aus seinem Bette und nahm ihn gefangen. Ein an-drer Hauftn zog in das pregell, und bemächtigtesich des Johann Laptista prcvost. Gleich Wald-tpassern hatten sich endlich die Völker wie im Mee-rcsstrudel zu Thusis im Domlcfch vereinigt. Indieser grossen Versammlung aller drey Pündte warderstlich ihre Verbindung mit wallis beschworen;hierauf wurde die freye Reiigionoübung gesichert;endlich wurden unter schwerer Strafe alle Miet undGaben, alle fremden Einmischungen und Ränkebeym Eide verboten und für die Zukunft für auswär-tige Bottschaftcr kein beständiger Aufenthalt in demLande gestattet. — Nach Beschwörung der alten Ver-träge und Satzungen, wurde nunmehr ein Straf-gericht niedergesetzt; von jedem der lll Pündte zweenund zwanzig Beysitzer , neun Aufseher, zween Klä-ger, ein Schreiber und zween Weibel. DiesemStrafgerichte wohnten auch neun Prediger bey,jedoch nur zur Berathschlagung, ohne Stimme beyder Entscheidung. Die catholischen Geistlichenschlugen die Einladung aus.
Johann Laptista Prevost, ein Mann von vierund sicbcnzig Jahren, war der erste, auf welchen derWettcrstrahl dieses Gerichtes losbrach. Schon vor-mals im Jahre iü°8. ward er zu Jlanz der Untreu