Band 
Erster Theil.
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friedfertigen Gesinnungen durch auswärtige Frie»densstörer vergiftet.

Auf einmal hob der spanische Statthalter zu Map«land den 5. Hornung 1618. allen Handel zwischenden pündtnern und dein Herzogtum auf. ZurWicdergeltung wurde auf einem Beytag zu rhurdie Ausfuhr von Cleve und aus dem veltlin nachMayland verboten. Von neuem waren verschiedeneFactionen entstanden. An dem Wahltage der Vor,sicher in dem obern Lngadin wurden mehrere Per-soncn ermordet. — In der Versammlung der re«formierten Geistlichen zu Bergun wurde beschlossscn, daß in jeder Gemeinde nach gcendigter Predigteine schriftliche Klage solle vorgelesen werden, sowolgegen die spanische Faction besonders, als auchüberhaupt gegen die Bestechungen der Fürsten. An-statt friedlicher und rechtsförmiger Untersuchung er-hob sich im Heumonat in dem Engedin zu UnterVal Tasna gegen die spanische Parthey und ihrHaupt, planta, ein fürchterlicher Aufruhr. Be-waffnet und mit fliegenden Fahnen zogen die Ein-wohner in das obere val Tasna, welches noch derspanische» Parthey verkauft war. Zur Beschwö-rung des Sturmes eilten die drey Staatshäupter,Julius Meitzen, Lucius Bell und Iohann Spre-cher , herbey; in dem Schlosse wildenbcrg verhör-ten sie beyde Partheyen. Unvcrrichteter Sachenkehrten sie nach Thür und versammelten daselbst ei-nen Leytag, um durch geistliche und weltliche Ab-geordnete das Volk in dem »Lngadin zu besänftigen.Mitlerwcile hatten die Einwohner in dem unternval Tasna auch die Einwohner in dem obern ge.