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Dorfe Dalva;, sprang auf seine Schultern und rittauf ihm, wahrend daß ihn der Bediente von hin-ten zu fortgeiselte. Bergan bis auf Luthrin. VollVerzweiflung steckten die Brelttgäuer heimlich dieKöpfe zusammen ; zwar sahn sie sich der Waffen,sie sahn sich aller andern Hilfe beraubt, und gleich-wol entschlossen sie sich, wenigstens nicht ungerochcnzu sterben; sie vereinigten sich in dem Dunkel derWaldungen, jeder mit einer zehn Schuhe langenKaule von hartem Holze; darein schlugen sie Nagel,Messer, Acxte und was sie sonst von Eisen auffin-den konnten. Thüring Enderlin von Meyenftld,ein beherzter Mann , suchte in der Eidgenoßschaftdie flüchtigen Landsleute auf, um auch sie zur Theil-nehmung zu bewegen; die mehreren nnßricthenden Anschlag als allzu gefährlich. Enderlin aber be-harrte bey seinem Vorsätze; aus den benachbartenGrafschaften Hohensar, Sargans und Werden-berg zog er in aller Stille bey zo Mann zusammen.Die Nacht vor dem 24. April 1622. wurde zur Ver-jagung der österreichischen Besatzungen bestimmt.Günstig schienen die Umstände, da etliche österretchr.schc Fahnen aus Dündten in das Elsaß gezogenund verschiedene Hauptlcute weggcreißl waren. Den21. April kam der österreichische Kricgcsobcrist Bai-diron von sshur nach Vrekligäu; in Gegenwartdes bewafnetcn Kriegesvolkes ließ er die Mandateverlesen; ihre Hauptabsicht zielte auf gänzliche Aus-rottung der protestantischen Rirche. Die Lrettk-gauer erhielten für eine Stunde Bedenkzeit; als-dcnn erklärten sie sich, daß sie gerne auf alle andereFreyheit, nur nicht auf die Gewissensfreiheit Ver-