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nebst verschiedenen Brettigauern. Aus ihrem Mit-tel schickten sie die Gesandten von Schwytz und vonGlarus an den österreichischen Oberst Reiluauer aufFcldkirch , i» Hofnung einer gütlichen Söhnung;auf die beleidigendeste Weise wiest dieser sie von sich.
Bevor »och der bretligauische Tumult weiterruchlbar wurde, arbeiteten Frankreich und Spanienan einem neuen Fricdcnscntwnrfe ; letzterer Kronenämlich war der Madriltervergleich, so wie erstererder Vertrag von Mayiand zuwider. Beyderseitsvereinigten sie sich zur Beförderung des Papsttumsin pündten; das peltlin wollten sie in die Händeeines Dritcmanns ausliefern; hiezu schlug Spanienden Herzog von Floren;, Frankreich aber den Her.zog von Lothringen vor. Hierüber konnten sich dieMonarchen niemals vergleichen und so unterblieb dieVollziehung des Vertrages. Inzwischen setzten dieLrrlttgauer, besonders unter Anführung JohannPeter Gulers und Thüring Endet lin , triumphie-rend den Krieg fort. Den Obrist Reitnauer, dergegen sie vorgerückt war, jagten sie über den Rheinzurück Mittlerweile ward Baldiron zu Chur durchspanische Hilfovölker verstärkt. Diese verwüsteteneinige Dörfer, verbrannten, plünderten, mordeten,schändeten Weiber und Töchter. Den 19. May1622. sahn sich die Bewohner genöthigt, unter Ver-sprechung gänzlichen Gehorsams, bey Baldironum Gnade zu bitten. Als sie auf dessen Befehl ihreWaffen und sechs Mann zu Geiseln auf Thür liefernwollten, sticsscn bey dem nächsigclegcncn Berg 200Brettigaucr auf sie, befreyten die Geisel und be-wahrten das Thal so wol, daß es von dem Feinde