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grossen Kaulen und niederwärts gebogenem Hauptestürzten sie mitten unter das Kriegeshccr, tödctrnviele von den Feinden, bis sie auf ihren Leichen,vom Niederschlagen ermüdet, alle heldenmüthig denGeist aufgaben. Mit dem wenigen Volke, das übrigblieb, rettete sich der pündtnersche Feldherr vonGalis aus Meyenfeld.
Auf diese traurige Zeitungen aus Pündten , liessendie Zürcher sogleich zehn Fahnen anwerben und hinund wieder in ihrem Gebiete verlegen. — Nunmehrerfolgte ein Waffenstillstand , als auf die bestimm,te Zeit, den 4. Sept. 1622. die allseitigen Partheyensich in Lindau versammelten. Nebst dem päbstli.chen Nuntius und den spanischen und französi,scheu Botschaftern, erschienen die Gesandte derRantons und auf der einen Seite die österreichi»sche, auf der andern die bündtncrische Bevoll,»nächtigte. Den letzten September unterzeichnetenbeyde Partheyen folgende Puncten: —Die VHI Ge-richte nebst dem untern Engadin sollen dem HauseOesterreich huldigen. — In Betreff der Religionsollen alle Verfügungen der III pündte zum Nach-theil des Bischofs, der Prälaten und überhaupt derrömischen Kirche »»kräftig erklärt seyn. — Die zweenPündte und Meyenfeld sollen ohne österreichischeGenehmigung keine neuen Bündtnisse errichten.Für Oesterreich soll der Durchzug gänzlich frey,für Oesterreichs Feinde hingegen soll er gesperrt seynu. s. w. — In diese höchst gefährlichen Artickel wil-ligten die reformierten Eidgenossen nicht ein; auchselbst den Latholtschen war der Paß für die öster-reichische Rriegesvölker und die Abschneidung der