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acht Gerichte von den zween übrigen Pündtcn hoch«lich zuwider; endlich protcstirte noch der französi-sche Auwald gegen diesen Vertrag.
Unbeschreiblich groß war indeß der Jammer inpündtcn. Grossenthcils lag die bürgeriiche Frey-heit am Boden; höchst unsicher war die kirchlicheFreyheit. Der Winter rückte heran und ganze Dör-fer lagen in der Asche. Von dem Feinde war dasVieh weggeführt, und der Verrath der Lebensrnit-tel verzehrt worden. Unter dem Schwcrdte war dieBlüte der jungen Mannschaft gefallen; hilflosschmachteten die Greift / die Wittwen und Waisen.Auf den Krieg folgten Thcurung und Hunger, aufdiese folgten verderbliche Seuchen, Entvölkerungund damit zugleich Zerstörung des Landbaus. Hic-zu kam noch, daß die zurückgebliebene, österreichi-sche Besatzungen sich jeden Muthwill erlaubten unddie Einwohner zu den beschwerlichsten Frohndienstennöthigten. — In diesem Jahre war unter den Hun-den eine ganz aussecordentliche Raserey entstanden;man schrieb sie den erschlagncn Leichen zu, die derRheinstrohm an die Ufer warf; die Hunde, die dieseLeichen zerfleischten, gerielhcn darüber in solche Wuth,daß sie allenthalben das Vieh anfielen, so daß inkurzer Zeit der Schaden auf 30000 Gulden geschätztward.
Nachdem gegen das Ende des Jahres 1622. derKönig in Frankreich in seinem eigenen Reiche denFrieden wieder hergestellt hatte, bekam er nunmehrfreyere Hände, und nicht länger sah er ohnmächtigzu , wie sich die österreichische und spanische Machtausbreitete. Zur Bcfrcyung seiner alten Bundesge-