Band 
Erster Theil.
Seite
345
JPEG-Download
 

- '- 345

ungemein beförderte er die Wiederherstellung der hel.vetischcn Eintracht.

Nicht lange, so wurde diese Eintracht von einetandern Seite schon wieder gestört Wegen der Kriergesgefahr schickten Zürich und Lern eine kleine Be-satzung nach Müllhauien; öffentlich hatten die fer-ner 75. Mann angeworben, und sie in aller Sicher-heit, (Vermag des alten Lurgrcchtes) durch dasSolothurnergebiet sortrückenkasscn. Bey der Clauswurde dem Kriegestrupp von der Solvthurncrwa-che der paß abgeschlagen. Nach heftigem Wort-streite ergieug in dortiger Gegend der Landsturm.Hauptmann Sun vonSolochmn und beede Land-vögte von Bechdurg und Falkenstem umringtenden bernerschen Haufen mit einer grossen AnzahlVolkes, fiengcn an, aus denselben Feuer zu geben,einige niederzuhauen, andere in daS vorbeystiessendeWasser zu sprengen, den übrigen das Geld und dieWaffen zu nehmen. — Unverzüglich schickte hieraufdie Stadt Solothurn eine Gesandtschaft nach Bern,lehnte die Schuld dieser barbarischen Handlung vonder Obrigkeit ab, schob sie auf besondere Personen ,und versprach nach den eydgcnößischen Vertragenalle erforderliche Genugthuung. — Die Obrigkeit tuBern aber erklärte diese Thal als mcineydige Bun-desvcrlctzung, und der gemeine Mann, sonderlichdie Freunde und Verwandte der Erschlagenen, wa-ren so sehr ergrimmt, daß, ohne genauste, obrig-keitliche Fürsorge, die Gesandte von Golothvrnihres Leibes und Lebens nicht langer wären sicher ge-wesen. Endlich erhielten diese folgende, schriftlicheAntwort; — Solothurn soll die Urheber dirses