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er doch um seiner selbst willen endlich bekenne. Auchdiese Qualen besiegte die Allgewalt der Unschuld;die Richter wurden des peinlichen Nachforschens ehermüde als der Gefangene seiner Standhaftigkeit; manentließ ihn der Folter, zugleich aber versagte manihm den tröstenden Besuch eines reformierten Geist-lichen. Unversehens und alles Bittens und Flehensungeachtet, ward er, — die zerquetschten Arme ineiner Schlinge, — auf ein Pferdt gesetzt, der Mit-genoß seines vorgeblichen Hochvcrrathes an den Roß-schweif gebunden, und so wurden beyde unter derBedeckung von 78 Mann nach Schwytz geschleppt;überall, wo er durchging , schrie der schwärmerischePöbcl, er wollte bald nach Schwytz kommen, unddie Augen an dem Schauspiel seiner Derviertheilungweyden. Sehr gelinde indeß war anfangs seine Be-handlung in dem neuen Gefängniß; gerade nach sei-ner Ankunft versicherte ihn der Landweibel Bühlcr,daß er den Auftrag habe, ihm gute Nahrung undreinliche Pflege zukommen zu lassen. Hierauf fiengman an, ihn zur Apostasie zu bereden , und zwaraus zärtlicher Beysorge, (wie man sagte,) er möch-te sonst bey seinem Kätzerglauben geradezu zur Höllefahren. Bey seiner Weigerung sah er sich von neuemmit Folterwerkzeugen umgeben. Unter allen diesenBeängstigungen war dcrs Gebeth seine einzige undkräftigste Zuflucht; bis zum erhabensten Enthusias-mus , bis zur Begeisterung stieg sein Vertrauen zumHimmel, in lichtvoller Glorie glaubte er Christus zusehn, der ihm zurief: Wolltest du mich so weit ent-ehren und bey einem Geringern Hilfe suchen als ichbin? Vertrau auf mich, und deinen Jammer will