Band 
Erster Theil.
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ich in Freude verwandeln! — Eines Abends suchteer die P. P. Capuziner und die Inquisitoren, dieihn besuchten, durch folgende Vorstellung zu rüh-ren : — Setzt den Fall, Ihr hättet mich durch dieFolter zum Gcstandniß der Mordbrennerey gezwun,gen, und hierauf hinrichten lassen: erst hernach abersuchtet Ihr zu erfahren, ob auch würklich etwas ander Saeqc g Wesen ; die ausgeschickten Boten wür-den versichern, daß nicht dir kleinste Hütte angezün-det worden. — Würdet Ihr es nicht bereuen, un-schuldig Blut vergossen zu habe»? — Anstatt allerAntwort, wurde er von neuem an die Folter geschla-gen. In dem Feuer des unausstehlichsten Schmer»zens rief er laut und standhaft: Ich bin schuldlos;dieß ist die Wahrheit; dabey zu beharren, stärktmich mein Heiland; ehe ich davon weiche, laß ichmich lieber zcrrcisscn. Auf die Fürbitte der ermüde-ten Henkersknechte ward er für heute entlassen, mitBcdräuung, daß morgens noch grössere Peinigun-gen folgen werden. Izt wollte er sich durch kesungeines guten Tuches ermuntern; man ließ ihm nichtszurück als St. Franziscus und St. Meinrads Le,gcnden. So finster es indeß für ihn aussah, sofanden sich immer noch einige Männer, bey denenweder der politische noch der religiöse Fanatismusdie Empfindungen der Menschlichkeit unterdrückte.Don Mitleid gerührt, begab sich der Kerkermeisterdes folgenden Morgens zu dem alten Landammanab Zberg und erzählte ihm das gestrige Verfah-ren mit dem Gefangenen. Tief bewegt über diejammervolle Beschreibung, ließ der ehrwürdige Greiszum Besten der leidenden Unschuld eine schon vcrab-