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schien. Nicht besser konnten die Idioten, unterdem vornehmer» wie unter dem gemeinern Pöbel,die eigne Unwissenheit und Trägheit beschönigen, alswenn sie fremde Künste und Kenn'nisse als verboteneEdcnsfrucht oder als Arcanum der bösen Geistererklärten. So z. B. machten sie in der Bibel nochimmer am liebsten Jagd auf die egpytischen Zaude-rer, aus die Hexen von Endor, aus die Asmodai,auf die Besessene und ihre Nachkommen. Den aver-roistischcn und aristotelischen Zweiflern zu trotze,schrieben sie jede unerklarbare Krankheit, jeden un-vermutheten Todesfall, ja sogar Mißwachs, Ge-witter , u. s. w der Zauberey zu. Mancher Geist-liche glaubte Gott zu verlier,lichen, wenn er die Listund Macht seines Feindes, des Teufels vergrößerte.Bald in vollem Ernste, bald aus Furcht vor derheiligen Hermandad, die sich hie und da selbst indie protestantische Kirche eiusehlich , sah man man-chen Arzt sich mit seinen Pillen und Pulvern in De-muth vor dem fürchterlichen Gefolge des Satanszurükzichn. r> So z B. schien Thomas Erastus,dieser grosse Lehrer zu Basel, noch ganz überzeugtvon dem Daseyn der Hexen, und Felix PAaler durftesich nicht untcrstehn, den Teufel aus dem Leib derBesessenen durch Arzneymittcl zuvcrtreiben. Undwenn auch der reformierte Eehrbegrtss, in welchemkeine Erorcisterey statt hat, dem Teufel wenigerMacht einräumt als andre Glaubcnssysteme, so darfman gleichwol auch nicht vergessen, daß, nach dem
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