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die IV reformierte Rantons sowol von den Genesralstaaten als von Prinz Mauriz und Graf Ludwigvon Nassau eingeladen zu der Synode nach Dord-recht Bevor man sich zur Annahme versieh» konnte,wurden verschiedene Rathsvcrsammlungen und Tagskeistiingen gehalten. In dem ersten, theologischenBedenken der zürcherschen Geistlichkeit sagt Anri-sses Sreitinger mit weiser Bescheidenheit: u) „ Wenn„man die V wichtigste Streitpunkte, zu deren Bes„Handlung man die Synode besammclt, nämlich„die Gnadenwahl, die Kraft des Todes Christi, den„ freyen Willen des Menschen, die Wirkungen der„ göttliche» Gnade und die Beharrung im Glauben„ betrachtet: so sind diese Gegenstände noch gar spi»„zig und dunkel. Denn von allen solchen Geheims„ Nissen ist je und allwegen von christlichen Lehrern„ nicht gar durchaus auf einerley Gattung und mit„ gleichen Worten geredet worden, da aber nichts„ destoweniger die Einigkeit, Fried und Ruhe gar„wohl bestehn mögen. „ Ucbcrhaupt wurden gegendie Theilnchmung an der Synode grosse Einwensdüngen gemacht; zum voraus ahnte man, daß dieFlamme der Zwietracht nicht nur nicht werde gelöscht,sondern sehr leicht von Holland aus auch über dieEidgenoßschaft verbreitet werden. Auf wiederhol!-tes, dringendes Ansuchen des niederländischen Ge-sandten liessen endlich die lV reformierte Kantonsihre theologischen Legaten auf die Synode adgehn,an ihrer Spitze Anrisses Breitinger von Zürich;je mehr sich in den Synodalvcrsairunlungen die Ar-minianer hinter einigen Redensarten des Bullin-u) S. Ulrichs MsceU. lizurill.