Band 
Erster Theil.
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gers zuverschanzen suchten, desto ängstlicher vcrthei,digtc nunmehr öreitinger die Nechtgläubigkeil deszürcherschen Reformators. Wegen immer dräuen-der Religionskriege, schien die geringste Entfernungvon den kirchlichen Konföderationen nicht wenigergefährlich als von den polnischen. Mzutief hakteerst noch der Geist der Neuerung und der Sektiere-rn) die Gemüther erschüttert, als daß nicht auch derweise und der freye Mann voreilige Abänderungenin dem hergebrachten System bedachtlich auswei-chen sollte.

Ungeachtet Lreitinger in seiner vier und dreißig-sten Synodal - Sermon die eydgenößische Glaubens-bekenntniß und den zürcherschen Latcchismus gleich-sam für unverbesserlich erklärt, so bcdaurt er nichtsdestowenigcr in diesem letzter» die trockene und un-bedingte Verneinung auf die beyden Fragen: Kannder Mensch die Gebote Gottes vollkommen halten,und verdienen die guten Werke auch etwas um Gott?Ein solch rundes Nein auf diese Fragen, sagt er,scheint keinen Unterschied zwischen Guten und Bösen,zwischen Ausübung und Vcrabsäumung der göttli-chen Gebote zuzulassen; unendlich wichtig also ist es,daß der Catechct obige Fragen genauer erkläre. —In der sieben und dreißigsten Synodalrede erwähnter der kehre von der Gnadenwahl und von der Ge-wißheit der Seligkeit auf eine Weise, daß es scheint,das eine mal habe er sich unter das Joch des Systemsgebogen, das andre mal aber sich mit freyem Sinnüber sein Zeitalter emporgeschwungen. So eifrig in-deß auch er die Unverdienstlichkeit der guten Werkeund das gänzliche Unvermögen des Menschen be-