Band 
Erster Theil.
Seite
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bessern und alles mögliche beyzutragen zur Zerstö-rung des römischen Primats. Diesem Auftrag ge-mäß habe er sich erstlich nach England und hernachan andere protestantische Staaten gewendet; nun-mehr besuche er in gleicher Absicht die cidgenößischeKantone u. s. w. Von Bern aus begleitete ihn derPros. Leuthard auf Zürich. Daselbst wurden ihm vondem Rirchen r und Schulrath sowohl die Disciplinals die Lehrsätze der reformierten Kirche umständlicherklärt. Hierauf erhielt er nicht nur Empfehlungs-schreiben auf Schashausen, sondern auch überhauptdie ansehnlichsten schriftlichen Gezeugnisscn, die manihm um so viel weniger verweigerte, da er auch vonEngland, von andern Fürsten und Staaten, vonverschiedenen Kirchen und Schulen ähnliche Zeugnisseausweisen konnte. In Zürich ward er auf obrigkeit-liche Unkosten bey dem Antistes Breitinger bewir-thet und von Dr. Lavatcr bis nach Schafhausen be-gleitet. Aller Orten ward er nicht nur Gastfrei) ge-halten , sondern auch mit beträchtlichen Reisegeldernbeschenkt.

Ein noch ausserordentlicherer Gast erschien hieraufim Jahr 1634. in Zürich, nämlich Raipar Sciop-pius, als Abgesandter des Prinzen Iachia, älte-sten Sohnes des Kaiser Mahomets III. Dieser tür-kische Prinz Iachia war zum christlichen Glaubenhinübergegangen und deswegen verbannt worden.—Das Kredenzschreiben des Abgesandten war in latei-nischer Sprache und lautet in der Uebersetznng al-so: — „ Sultan Iachia, durch Gottes Gnade recht--- mäßiger römischer Kaiser in Orient, um Christi» willen ein Verbannter, entbeut Euer Herrlichkeit

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