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auch der Mt. -Getraid bis auf i6. st. Nichts destoweniger wurden die Arbeitslöhne nach dem altenFusse entrichtet. Wöchentlich erwarb eine Seiden,spinncrin mit zwey Kindern nicht mehr als 24 Schil-linge ; dafür bekam sie zwey Brode. *)
Im Jahr 1622 wurden auf der eydgenößischen Tag-leistung die Geldsorten auf einmal um die Halsteherabgefezt; der Thaler zu i. st. 20. ß. Aus der fei-nen Mark wurden y L /7 geschlagen, d. i. 14 st. 5,2/7 ß. Das Verhältniß zu der jetzigen Wahrung istalso wie i zu i ly/4Z- Im Jahr r6z6. wurde ver-ordnet , daß die vor dem Jahr r6oi. gestellten Gül«ten nach diesem Fusse sollten abgclößt werden.
Gleichsam mit der Grösse des Elendes stieg auchdie Fürsorge weiser Regenten. Sowohl die Krie.gestruppen an den Gränzen als das fremde Gesin,del, welches sich während des Krieges und der Theu-rung in die Eidgenoßschaft einschlich, rissen das we-nige Brod der Acltcrn den Kindern aus dem Mun-de . Im Jahr 1639 befanden sich auf einen Tag zuRappcrfchwcil 1800, zu Schwytz 1800, zu Baden637«- solcher Landstreicher; zu Bremgarten wur-den in einem einzigen Jahre 236 Missethäter zumTode verurtheilt. Die Obrigkeit hielt durch Patrouilledas verdächtige Gesinde! von dem Lande ab; diewürdigen Armen ließ sie in den Spitälern und Kran-kenhäusern liebreich verpflegen; für die Gesundenund Starken verschafte sie neue Erwerbungsmittel;der Drodmangel selbst machte den Kopf erfindsamerund die Hand geschmeidiger und flinker. Wenn der
*") Geschicbte der zürcherichcn Handclschaft, S. i;i, wieauch Lauisr Lh- XVI, S- 4«.